Epstein-Enthüllungsbuch empört: Ghislaine Maxwell als Opfer?
Ein neues Buch sorgt für mächtig Wirbel: Der Autor und Journalist Jay Beecher hat mit "Naked Lies" ein Werk veröffentlicht, das die gängige Erzählung rund um den verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) grundlegend infrage stellt. Darin wird Ghislaine Maxwell (64) nicht als Mittäterin, sondern als Opfer einer medialen Verschwörung dargestellt – angetrieben von unglaubwürdigen und eigennützigen Anklägern. Einige der jungen Frauen, die Epstein und Maxwell missbraucht haben sollen, bezeichnet Beecher sogar als berechnende Geldjägerinnen, die gewusst hätten, worauf sie sich einließen. Gefeiert wurde das Buch laut Page Six bei einer Buchparty in West Hollywood – in einem versteckten Raum im Back Room, der sich hinter einer geheimen Wandvertäfelung befindet.
Nur rund 20 Gäste, überwiegend Journalisten und Schriftsteller, fanden den Weg zu der Veranstaltung, die von der Influencerin und MAHA-Aktivistin Jessica Reed Kraus und der Publikationsplattform Substack mitausgerichtet wurde. Kraus sagte gegenüber Page Six: "Wenn die falschen Leute aufgetaucht wären, hätte leicht etwas schiefgehen können." Per eingespielten Videobotschaften meldeten sich zudem Alan Dershowitz und Kevin Maxwell, Ghislaines Bruder, zu Wort. Beecher selbst zeigte sich kämpferisch, räumte jedoch die Schwierigkeiten rund um sein Projekt offen ein. "Wir sehen Tausende und Abertausende von Menschen, die daran interessiert sind, die andere Seite der Geschichte zu hören", sagte er gegenüber Page Six. "Aber es war eine enorme Herausforderung, Leute dazu zu bringen, zuzuhören – egal, ob sie damit einverstanden sind oder nicht. Cancel Culture ist sehr real."
Beecher steht mit seinem Buch nicht nur inhaltlich unter Beschuss. Er sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, für seine Recherchearbeit Zehntausende Dollar von Brian Basham erhalten zu haben – einem PR-Berater, der einst für die Maxwell-Familie tätig war und sich öffentlich für Prinz Andrew (66) eingesetzt hat. Die Sunday Times berichtete, Basham habe die Zahlungen nicht bestritten, aber erklärt, er habe lediglich als Beechers Verleger gehandelt. Am Ende des Abends zogen die meisten Gäste ins nahe gelegene Chateau Marmont weiter – und ließen dabei einen großen Stapel unverkaufter, unsignierter Exemplare des Buches zurück.







