Wegen Mama: Max Müller reduziert "Rosenheim-Cops"-Szenen
Für Max Müller (61) hat die Familie gerade Vorrang. Der Schauspieler, der seit dem Start im Jahr 2002 als Polizeihauptmeister Michi Mohr zum festen Ensemble der beliebten ZDF-Serie Die Rosenheim-Cops gehört, wird in der kommenden 26. Staffel spürbar kürzertreten. Gegenüber der Abendzeitung verriet er, dass er knapp ein Drittel weniger drehen wird als bisher – und das aus einem sehr persönlichen Grund: Seine 87-jährige Mutter Mathilde lebt in einem Heim nahe Wien, und er möchte die gewonnene Zeit bei ihr verbringen. "Ich spüre, dass sie mich jetzt verstärkt braucht", erklärte er gegenüber dem Blatt.
Die Besuche bei seiner Mutter werden für den Schauspieler inzwischen immer emotionaler. "Die verbale Kommunikation wird langsamer und weniger, wir schweigen mehr, ich halte sie mehr in meinen Armen", resümierte er. In dieser neuen Art der Zweisamkeit sieht er auch eine persönliche Lektion für sich selbst: "Für jemand Ungeduldigen wie mich, der auch sehr schnell spricht, ist das eine gute Übung." Die Fans seiner Figur müssen sich trotz der reduzierten Drehtage keine Sorgen machen – Max hat bereits erklärt, wie Michi Mohr auch ohne physische Präsenz am Set eingebunden bleibt: "Der Zuschauer bekommt es kaum mit, da immer wieder Telefonate eingeblendet werden." Die 26. Staffel, in der auch Karin Thaler (60) als Marie Hofer wieder zu sehen sein wird, wird derzeit noch gedreht und soll im Herbst 2026 ausgestrahlt werden.
Dass Max überhaupt als Michi Mohr auf dem Bildschirm zu sehen ist, verdankt er übrigens einem glücklichen Zufall. Ursprünglich hatte er sich für eine ganz andere Rolle bei den "Rosenheim-Cops" beworben – nämlich die des Kommissars. Das Casting verlief jedoch nicht wie erhofft, und die Ermittlerrolle ging an jemand anderen. Erst einige Tage später bekam er den Anruf, dass noch ein gutmütiger Polizist gesucht werde – und der Rest ist Seriengeschichte. Mit dem Abgang seiner Kollegin Marisa Burger (52), die in der 26. Staffel zum letzten Mal als Miriam Stockl zu sehen sein wird, verliert die Produktion nach 25 Jahren ein weiteres Urgestein, dieses Mal aber uneingeschränkt.









