Ex-Mitarbeiterin meint: Darum verließ Jason Orange Take That
Eine Frau, die jahrelang eng mit Take That zusammenarbeitete, hat jetzt enthüllt, warum Jason Orange (55) die Band im Jahr 2014 verließ. Die Musikjournalistin Alex Kadis, die einst das offizielle Fanmagazin Take That Official herausgab und die Band in den 90er Jahren auf der ganzen Welt begleitete, spricht in einem Interview offen über ihre ganz persönliche Sicht auf die Bandmitglieder – und vor allem über ihre besondere Verbindung zu Jason. Sie erklärt, dass der Grund für seinen Abschied tief in seiner Persönlichkeit verwurzelt gewesen sei.
Gegenüber Mirror schilderte Alex ihre enge Freundschaft zu Jason: "Ich war Jason sehr nah. Ich übernachtete oft bei ihm in seiner ersten Wohnung in Manchester und wir saßen abends zusammen und hörten Neil-Young-Platten. Ich machte ihn mit The Moody Blues bekannt. Es war nichts Romantisches daran, nur eine gemeinsame Liebe zur Musik der 70er." Laut Alex sei Jason in den frühen Jahren ein wichtiger Anker für die anderen Bandmitglieder gewesen. Gleichzeitig habe er jedoch stark mit dem sogenannten Impostor-Syndrom zu kämpfen gehabt. "Er war fast ständig auf der Suche nach seiner Identität, und er konnte sie innerhalb der Konstruktion von Take That nicht finden", so die Musikexpertin.
Jason Orange war von Anfang an eines der fünf Gründungsmitglieder von Take That, die sich 1990 in Manchester formierten. Nach der ersten Auflösung der Band 1996 und dem gefeierten Comeback 2006 entschied er sich schließlich 2014 dazu, die Gruppe endgültig zu verlassen. Alex ihrerseits war nicht nur als Magazinredakteurin eng mit der Band verbunden, sondern managte nach der ersten Trennung der Band auch Bandmitglied Mark Owen für fünf Jahre als Solokünstler. Inzwischen hat sie ihre Karriere in eine neue Richtung gelenkt und kürzlich ihren Debütroman "Big Nobody" veröffentlicht.









