Druck von Netflix: Khloé Kardashian bereut Doku-Teilnahme
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Druck von Netflix: Khloé Kardashian bereut Doku-Teilnahme

- Lisa Federschmidt
Lesezeit: 2 min

Khloé Kardashian (41) spricht Klartext! In ihrem Podcast "Khloé in Wonder Land" rechnet die Reality-Beauty jetzt mit der neuen Netflix-Doku "Untold: The Death & Life of Lamar Odom" ab, in der sie als Ex-Frau von Lamar Odom (46) vor der Kamera steht. Die Unternehmerin erzählt dort von ihrer Ehe mit dem früheren Basketballstar, seiner beinahe tödlichen Überdosis 2015 in einem Bordell bei Las Vegas und der intensiven Zeit, in der sie ihn auf dem Weg zurück ins Leben unterstützte. Doch heute, rund elf Jahre nach dem dramatischen Klinikaufenthalt, bereut Khloé ihren Auftritt – und macht deutlich, dass sie sich zu dem Projekt von Netflix und Lamars Team massiv gedrängt fühlte.

Im Podcast schildert Khloé, dass Lamar und seine Leute sie monatelang gebeten hätten, Teil des Formats zu werden. Sie habe lange gezögert und immer wieder betont, dass sie nur mitmachen wolle, wenn der Film am Ende eine positive, hoffnungsvolle Richtung einschlage. "Ich habe gesagt: 'Ich will sicher sein, dass das ein positives Stück wird. Ich will diesen Weg nicht gehen, wenn es negativ ist'", erinnert sie sich. Netflix habe ihr schließlich erklärt, ohne ihre Stimme könne man die Doku nicht fertigstellen. Also habe sie zugesagt, stundenlang Interviews gegeben und noch einmal ihre schwersten Erinnerungen aufgerissen. Geld bekam sie nach eigener Aussage dafür nicht: "Ich werde nicht einen Cent bezahlt. Ich habe mit dieser Doku nichts zu tun, außer dass ich mich hingesetzt und ein Interview gegeben habe", stellt sie im Podcast klar.

Besonders verletzt zeigt sich Khloé nun darüber, wie Lamar seit Veröffentlichung des Formats in Interviews über sie spricht. Der Sportler bestreitet öffentlich einzelne ihrer Schilderungen, etwa zu Aussagen seines inzwischen verstorbenen Vaters oder zu der Frage, wer ihm in der Klinik wirklich geholfen habe. In der Today Show und weiteren Gesprächen habe er ihre Version der Ereignisse infrage gestellt – was Khloé als Schlag ins Gesicht empfindet. "Ich fühle mich ausgenutzt. Ich habe das als Gefallen für ihn gemacht", sagt sie. Die zweifache Mama erklärt, sie sei nach Jahren voller Zurückhaltung noch einmal an die dunkelste Phase ihrer Beziehung gegangen, um Lamars Geschichte zu erzählen. Nun, da sie sich von ihm in der Öffentlichkeit diskreditiert fühlt, zieht sie eine deutliche Grenze: Für weitere Projekte über Lamar will Khloé nicht mehr zur Verfügung stehen.

Lamar Odom mit Khloé Kardashian, 2012
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Lamar Odom mit Khloé Kardashian, 2012
Lamar Odom, April 2026
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Lamar Odom, April 2026
Khloé Kardashian, 2022
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Khloé Kardashian, 2022
Lamar widerspricht Khloés Schilderungen öffentlich – wie wirkt das auf euch?