Haakon und Mette-Marit brechen Tradition mit fehlender Feier
Am 25. August 2026 jährt sich die Hochzeit von Kronprinz Haakon (52) und Kronprinzessin Mette-Marit (52) von Norwegen zum 25. Mal – ein Silberjubiläum, das eigentlich Anlass für ein großes nationales Fest wäre. Doch knapp drei Monate vor dem Datum herrscht beim norwegischen Königshof auffälliges Schweigen: Keinerlei Ankündigung, kein Hinweis auf geplante Feierlichkeiten. Dabei war die Hochzeit damals ein hochemotionaler Moment für ganz Norwegen. Am 25. August 2001 schritt Mette-Marit Tjessem Høiby im Osloer Dom vor den Altar – an ihrer Seite Haakon, der trotz gesellschaftlicher Widerstände seiner großen Liebe das Jawort gab. Laut dem Sender TV 2 hängt das Schweigen des Hofes mit einer tiefen Verunsicherung zusammen, die das Königshaus seit Monaten prägt.
Ein zentrales Problem ist die schwere chronische Lungenerkrankung der Kronprinzessin, die jede Planung erschwert. Royals-Expertin Tove Taalesen vom Portal Nettavisen äußerte dennoch die Hoffnung, dass das Paar im engen Kreis von Familie und Vertrauten an den besonderen Moment von 2001 anknüpfen wird: "Vielleicht sehen wir einige der Hochzeitsgäste von 2001 wieder." Gleichzeitig stellte sie klar: "Wir drücken die Daumen, dass sie gesund genug ist, um zu feiern." TV-2-Experte Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen plädiert dagegen für einen deutlich größeren Rahmen. Er warnt davor, dass sich die Monarchie aus Angst vor Kritik unsichtbar macht, und fordert stattdessen die Flucht nach vorn: "Ich denke, die Feier zum silbernen Hochzeitstag muss grandios werden." Konkret schwebt ihm ein dreitägiges Volksfest mit Galadinner, Ball und einer Kreuzfahrt auf dem Königsschiff vor.
Die Gesundheit der Kronprinzessin bestimmt inzwischen viele Entscheidungen des Paares. Mette-Marit lebt seit Jahren mit einer chronischen Lungenerkrankung, zuletzt berichtete Haakon offen, dass seine Frau im Alltag dauerhaft auf zusätzlichen Sauerstoff angewiesen ist. Eine mögliche Lungentransplantation steht als ernste Option im Raum – ein Hintergrund, der erklärt, warum üppige Festpläne derzeit mit besonderer Vorsicht angefasst werden. Und auch die Negativschlagzeilen um Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (29) tragen wohl ihren Teil zur Besonnenheit des Hofes bei.







