Hulk Hogan: Netflix-Doku veröffentlicht letzte Enthüllungen
Monate vor seinem Tod durch einen Herzinfarkt im Juli 2025 ließ Hulk Hogan (†71) die Kameras von Netflix in sein Zuhause – für das, was sein letztes Interview werden sollte. In der vierteiligen Doku "Hulk Hogan: Real American", die seit dem 22. April auf Netflix zu sehen ist, spricht der Wrestlingstar offen über sein Leben, seine Fehler und seinen körperlichen Verfall. Dabei gewährt die Legende, die im Alter von 71 Jahren verstarb, tiefe Einblicke in ihr Innenleben – von Drogenabhängigkeit über Suizidgedanken bis hin zu rassistischen Entgleisungen und dem bitteren Ende seiner Ehe mit Linda Hogan (66).
Besonders erschütternd sind Hulks Schilderungen über seinen körperlichen Zustand in seinen letzten Lebensjahren. Im Interview ist zu sehen, wie er sich mit dem Stock fortbewegt, vor Schmerzen zusammenzuckt und kaum aufstehen kann. "In meinem Kopf denke ich immer noch, ich bin 35 oder 40 Jahre alt", sagte er in der Show. Auch über seine schlimmste persönliche Krise spricht er offen: Nach der Scheidung von Linda, der er nach eigenen Angaben 70 Prozent seines Vermögens überließ, war er pleite und rutschte in einen Abgrund aus Alkohol und Tabletten. "Ich saß vor meinem Badezimmer mit einer Waffe im Mund, ohne zu wissen, was ich tat", gestand er. Über rassistische Äußerungen, die 2015 öffentlich wurden und zu seiner Entlassung bei der WWE führten, sagte er: "Ich habe ein Wort benutzt. Ja, ich bereue es."
Die Doku beleuchtet auch das komplizierte Verhältnis zwischen Hulk und Linda nach ihrer Scheidung. Linda begann damals eine Beziehung mit einem deutlich jüngeren Mann namens Charley Hill, der mit den gemeinsamen Kindern Nick und Brooke zur Schule gegangen war. "Es wurde mir massiv unter die Nase gerieben", sagte Hulk dazu. Linda ihrerseits gab zu, dass sie ihren Ex-Mann bewusst eifersüchtig machen wollte. Hulk und Linda waren rund 24 Jahre miteinander verheiratet, bevor sie 2009 die Scheidung einreichten. Neben den Einblicken in sein Privatleben setzt sich die Doku auch mit der Doppelidentität auseinander, mit der Hulk selbst haderte: der Figur "Hulk Hogan" und dem Menschen Terry Bollea dahinter.










