Neue Doku: Michael Jacksons skandalöses Bett-Geständnis
Eine neue Netflix-Doku rollt einen der bekanntesten Skandale rund um den verstorbenen King of Pop (†50) neu auf: In "Michael Jackson: The Verdict" erinnert sich der Moderator Martin Bashir (63) an schockierende Aussagen, die Michael Jackson während der Dreharbeiten zu seiner Dokumentation "Living With Michael Jackson" im Jahr 2002 machte. Bashir schildert darin, wie der Popstar plötzlich einen krebskranken Jungen mit an den Dreh brachte – und anschließend vor laufender Kamera und vor den Augen des gesamten Produktionsteams enthüllte, dass er gemeinsam mit dem Kind im Bett schlafe. Bei dem Kind handelte es sich um Gavin Arvizo, der Jackson später der sexuellen Übergriffe beschuldigte.
Bashir beschreibt die Situation als zutiefst verstörend. "Wir alle, das Produktionsteam, sind völlig fassungslos. Wir können nicht glauben, was gerade vor uns passiert", wird er in der Doku zitiert. Jackson selbst habe den Ernst der Lage nicht verstanden und gefragt: "Warum kann man nicht das Bett mit jemandem teilen? Das Liebevollste, was man tun kann, ist, sein Bett mit jemandem zu teilen." Das Interview bildete später die Grundlage des Bashir-Dokumentarfilms, der im Februar 2003 ausgestrahlt wurde und damals weltweit für Empörung sorgte. Die Vorwürfe von Arvizo führten schließlich zu einem Verfahren gegen Jackson, das 2005 mit einem Freispruch in allen Anklagepunkten endete.
Michael selbst reagierte auf die Ausstrahlung der Dokumentation damals mit einer Stellungnahme, in der er die Doku als "grobe Verzerrung der Wahrheit und als schäbigen Versuch, sein Leben und seine Fähigkeiten als Vater falsch darzustellen" bezeichnete. Er betonte, er hätte "niemals einer Teilnahme an diesem Film zugestimmt, wenn er gewusst hätte, wie Bashir ihn fälschlicherweise darstellen würde." Bashir seinerseits erklärte in der Netflix-Doku, er habe erst mit der Ausstrahlung das volle Ausmaß dessen begriffen, was er aufgezeichnet hatte.









