Menowin Fröhlichs Erfolg bei DSDS: Pietro Lombardi ist sauer

Menowin Fröhlichs Erfolg bei DSDS: Pietro Lombardi ist sauer

- Theresa Neureuter
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Pietro Lombardi (33) ist sauer – und macht seinem Ärger im Podcast "Patchwork Boys" mit Komiker Oliver Pocher (48) ordentlich Luft. Auslöser ist die Rückkehr von Menowin Fröhlich (38) zu Deutschland sucht den Superstar. Der Sänger hat es in der aktuellen Staffel bis in die Top 10 geschafft und wird am kommenden Dienstag, dem 28. April, in der ersten von drei Liveshows antreten. Für DSDS-Gewinner Pietro ist das ein klarer Regelverstoß seitens RTL: "Eigentlich gibt es die Regel ganz klar: Wenn du einmal bei DSDS in der Liveshow warst, darfst du nie wieder mitmachen", schimpft er im Podcast.

Besonders die Tatsache, dass Menowin trotz eines schwachen Auftritts beim Recall in die nächste Runde einzog, stört Pietro: "Ich finde es krass und sehe gerade im Netz den Recall ein bisschen, und da hat er wohl verkackt und die anderen waren besser als er. Trotzdem ist er so mäßig gut weitergekommen. Und die Leute sagen: 'Das ist unfair.'" Gleichzeitig stellt Pietro klar, dass er dem 38-Jährigen persönlich nichts vorwirft: "Er ist ein geiler Sänger. [...] Ich habe gegen Menowin gar nichts. Der beste Kandidat aller Zeiten bei DSDS. Geile Stimme." Dennoch sieht er ein Problem für die Glaubwürdigkeit der Show: "Du kannst nächstes Jahr nicht sagen: 'Nee, du darfst nicht. Du warst schon mal dabei.' Das funktioniert nicht mehr. Der Drops ist gelutscht." Sein Fazit: Der Rückkehrer werde die Show am Ende wohl sogar gewinnen.

Tatsächlich ist Menowins Geschichte außergewöhnlich: Bereits 2010 kämpfte er sich bis ins große Finale vor, verlor dort jedoch knapp gegen Mehrzad Marashi (45). Nun ist der gebürtige Münchener zum dritten Mal Teil der Castingshow – und das mit durchwachsenem Start. Beim Recall im Europa-Park Rust patzte er ausgerechnet in einem entscheidenden Moment, schaffte es aber dennoch in die Top 10. Oliver sieht in der ganzen Aufregung vor allem eine clevere PR-Strategie des Senders: "Am Ende ist es ein Storytelling, um eine Sendung, die sonst fast keinerlei Aufmerksamkeit mehr hat, wieder ins Gespräch zu bringen. Dann ist auch schön, wenn man da wenigstens drüber spricht und sich Gedanken macht, ob das geht oder nicht."

Pietro Lombardi und Loredana Zefi beim DSDS-Finale, November 2024
Getty Images
Pietro Lombardi und Loredana Zefi beim DSDS-Finale, November 2024
Menowin Fröhlich, DSDS 2026
RTL / Stefan Gregorowius
Menowin Fröhlich, DSDS 2026
Mehrzad Marashi und Menowin Fröhlich im DSDS-Finale im April 2010
Getty Images
Mehrzad Marashi und Menowin Fröhlich im DSDS-Finale im April 2010
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