Blake Lively vergleicht ihren Fall mit Johnny-Depp-Prozess
Blake Lively (38) zieht im Rechtsstreit mit Regisseur und Co-Star Justin Baldoni (42) eine überraschende Parallele: Die Schauspielerin will den berühmten Verleumdungsprozess zwischen Johnny Depp (62) und seiner Ex-Frau Amber Heard (40) in ihr eigenes Verfahren einbringen. Das geht aus Gerichtsdokumenten, die TMZ vorliegen, hervor. Blake behauptet, Justin habe dieselbe Krisen-PR-Beraterin engagiert, die auch Johnny im Vorfeld seines Prozesses beauftragt hatte – nämlich Melissa Nathan. Kurz nach deren Einsatz habe Blake nach eigenen Angaben eine Welle von Online-Hass erlebt, die zeitlich mit der Veröffentlichung des gemeinsamen Films "It Ends With Us" im Jahr 2024 zusammenfiel.
In den Gerichtsdokumenten erklärt Blakes Anwaltsteam, der Fall Depp gegen Heard diene als Blaupause zum Verständnis ihrer eigenen Situation. Sie selbst wird demnach vor Gericht aussagen, dass Melissas Engagement sie verstehen ließ, was es mit der plötzlich auftretenden Online-Feindseligkeit auf sich hatte. Justins Anwälte hingegen argumentieren, Blakes Ruf sei bereits vor dem angeblichen Feldzug gegen sie beschädigt gewesen – unter anderem durch Berichte, die sie als schwierige und rücksichtslose Kollegin darstellten. Außerdem sollen Aussagen weiterer Frauen eingebracht werden, darunter die Schauspielerinnen Jenny Slate (44) und Isabella Ferrer, die ebenfalls am Set von "It Ends With Us" dabei waren. Justin will dieses Beweismaterial nicht zulassen.
Der Prozess zwischen Johnny und Amber hatte im Jahr 2022 über sechs Wochen lang die Öffentlichkeit in Atem gehalten. Eine Jury in Virginia sprach Johnny am Ende umgerechnet 12,8 Millionen Euro Schadensersatz zu. Amber hatte ihrerseits behauptet, Johnnys Team habe eine gezielte Online-Diffamierungskampagne gegen sie organisiert. Das Verfahren war damals im Netz ein Massenphänomen – anders als der bevorstehende Prozess um Blake und Justin, der in einem Bundesgericht stattfinden wird, wo Kameras verboten sind. Der Prozess soll am 18. Mai in New York beginnen und voraussichtlich vier Wochen dauern.









