Auktionspleite: Keiner will Ex-Prinz Andrews Handschuhe
Ein Paar Leder-Flughandschuhe aus dem Falklandkrieg hat bei einer Auktion keinen einzigen Bieter gefunden – und das, obwohl es sich dabei um einen persönlichen Gegenstand von Prinz Andrew (66) handelt. Der frühere Royal hatte die Handschuhe kurz nach seinem Einsatz mit der Royal Navy im Konflikt von 1982 signiert und für eine Auktion gespendet. Nun scheiterte der Versuch, die Stücke zu verkaufen, vollständig. Rund 2.000 britische Pfund [ca. 2.300 Euro] hat das Auktionshaus Reeman Dansie aus Colchester laut The Sun dafür erwartet – doch es gab schlicht kein Interesse.
Das Auktionshaus äußerte sich dem Magazin zufolge deutlich zur Ursache des Flops. "Ich denke, er ist zu heiß zum Anfassen", sagte ein Vertreter von Reeman Dansie und erklärte: "In der Vergangenheit haben sich mit Andrew verbundene Gegenstände gut verkauft, aber seine aktuelle Unbeliebtheit hat sich in dieser Auktion gezeigt." Experten vermuten, dass die Verbindung des 66-Jährigen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) potenzielle Käufer abgeschreckt hat. Hinzu kommt, dass die Polizei derzeit wegen Amtsmissbrauchs gegen Andrew ermittelt. Er selbst bestreitet jegliches Fehlverhalten.
Andrew hatte die Handschuhe beim Fliegen von Sea-King-Hubschraubern während des Falklandkonflikts getragen – einem der wenigen Kapitel seiner Biografie, das lange als unbestritten positiv galt. Doch sein Ansehen hat in den vergangenen Jahren erheblich gelitten. Im Zuge seines Verlusts des royalen Status wurden zuletzt sogar sein Name und seine Titel von Gedenktafeln im britischen Überseegebiet der Falklandinseln entfernt. Bereits zuvor waren ihm seine militärischen Ehrungen sowie seine royalen Schirmherrschaften entzogen worden.








