

Neue ProSieben-Show "Staying Alive" geht in Primetime baden
Die neue ProSieben-Show "Staying Alive – Stars singen mit Legenden" ist mit einem schwachen Ergebnis in die Primetime gestartet. Zur Premiere am vergangenen Samstag schalteten insgesamt lediglich 690.000 Zuschauer ein – und das, obwohl das Format von Anfang an für Gesprächsstoff sorgte. Denn das Konzept ist so ungewöhnlich wie umstritten: Mithilfe von Künstlicher Intelligenz werden verstorbene Musikikonen wie Elvis Presley (†42), Whitney Houston (†48), Amy Winehouse (†27) und Freddie Mercury (†45) virtuell zum Leben erweckt, sodass aktuelle Stars wie die No Angels, Sasha (54), Samu Haber (50) und Alvaro Soler scheinbar gemeinsam mit ihnen auf der Bühne stehen können. Moderiert wird die Show von Thore Schölermann (41).
Besonders bitter für ProSieben: In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen interessierten sich gerade einmal 190.000 Menschen für "Staying Alive", was laut dem Branchenportal DWDL einem Marktanteil von mageren 6,2 Prozent entspricht. Damit war die Show im direkten Vergleich mit der Konkurrenz das klare Schlusslicht. Deutschland sucht den Superstar zog immerhin 1,33 Millionen Zuschauer an, und Giovanni Zarrellas (48) gleichnamige Show setzte sich mit 2,88 Millionen Fans deutlich an die Spitze.
Eine zweite Folge wurde bereits produziert und ist für diesen Samstag auf ProSieben geplant – ob die Show danach eine Zukunft hat, dürfte maßgeblich von den dann erzielten Quoten abhängen. Dabei war das Projekt schon im Vorfeld groß gedacht: Die Aufzeichnungen für die beiden Ausgaben fanden im Oktober vergangenen Jahres in Köln statt, produziert wurde "Staying Alive" von EndemolShine Germany. Das Konzept, verstorbene Legenden per modernster Technik zurück auf die Bühne zu bringen, stieß bei einem Teil des Publikums auf Begeisterung – andere empfanden es als geschmacklos.





