73.900 Euro Strafe: Katja Krasavice spricht über Sauf-Fahrt
Nach mehr als einem Jahr Bühnenpause ist Katja Krasavice (29) zurück im Rampenlicht. Die Rapperin bestritt jetzt ihren ersten Clubauftritt seit Langem in der Diskothek Capitol im nordrhein-westfälischen Hagen – und das mit einem auffälligen Auftritt: In einer weinroten Mercedes G-Klasse fuhr sie vor, allerdings nicht selbst am Steuer, sondern chauffiert. Gegenüber Bild sprach Katja dabei erstmals offen über ihre Trunkenheitsfahrt vom Oktober 2025, die ihr den Führerscheinentzug und eine saftige Geldstrafe eingebracht hat.
Im Oktober 2025 wurde die Rapperin in einem BMW mit 1,28 Promille am Steuer und deutlich zu schnell erwischt. Das Amtsgericht Leipzig verhängte daraufhin einen Strafbefehl über 73.900 Euro – 50 Tagessätze zu je 1.478 Euro – sowie den Entzug des Führerscheins. Gegenüber Bild zeigte sich Katja reumütig: "Ja, ich habe halt Scheiße gebaut, ist auch okay. Ich bin nur dafür bestraft und werde nie wieder, wenn ich nur einen Mini-Tropfen getrunken habe, fahren." Den finanziellen Schmerz spürt sie dennoch: "Ist schon scheiße. Geil ist es nicht. Von dem Geld hätte ich meinem Bruder ein neues Auto kaufen können." Trotzdem hat sie sich mit der Situation arrangiert und plant, Ende August ihren Führerschein neu zu beantragen. Ihren Fans gab sie beim Gig außerdem eine klare Ansage mit auf den Weg: "Leute, wer hat von euch getrunken? Denkt daran: Don't drink and drive."
Der Bühnenauftritt in Hagen markiert für die Ex-DSDS-Jurorin gleich in mehrerer Hinsicht einen Neustart. Zu Jahresbeginn trennte sie sich nach sieben gemeinsamen Jahren von ihrem Manager und Lebensgefährten Drilon Cocaj und führt ihre Geschäfte seitdem selbst – was sie als echte Herausforderung beschreibt: "Ich mache jetzt alles selbst. Man merkt aber schon, dass so eine Managementarbeit nicht ohne ist." Dazu kommt, dass sie bei der Vorbereitung auf ihren Auftritt ihre eigene Musik erst von Produzenten einfordern musste, weil Polizeibeamte bei einer Razzia im Oktober 2025 ihren Laptop und sämtliche Speichermedien beschlagnahmt hatten. Hintergrund ist ein TikTok-Video, in dem Katja eine Sprachnachricht eines angeblichen Polizisten veröffentlicht hatte – die Behörden ermitteln seither wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung. Die Strafe von rund 73.900 Euro war dabei das Ergebnis einer detaillierten Offenlegung ihrer tatsächlichen Einkünfte – ein Einblick, der zeigte, dass ihr reales Einkommen deutlich niedriger ausfällt, als es ihr öffentlicher Auftritt lange vermuten ließ.








