Benjamin Karl kassiert Shitstorm für Aussagen über seine Ehe
Benjamin Karl (40) sorgt mit Aussagen über seine Ehefrau Nina, Psychotherapeutin und Tochter von Ski-Ikone Werner Grissmann, für ein mediales Beben: In einer Folge des Podcasts "Mind Games", die Anfang Mai nur für kurze Zeit online abrufbar war, plauderte der Doppel-Olympiasieger munter über seine Ehe, Rollenbilder und Prioritäten – und erntete dafür heftige Kritik als ewiggestriger Macho. Im Gespräch mit Sport Krone zeigt sich der 40-Jährige nun zwar reumütig, merkt aber an, dass seine Ehe in der Berichterstattung "völlig falsch dargestellt" werde. "Ich liebe Frauen, speziell meine", beteuert der 40-Jährige. Dass ein kurzer Podcast-Auftritt aktuell sein gesamtes Leben beeinflusst, empfindet der Sportstar als schlichtweg "abenteuerlich und falsch."
Hintergrund der Aufregung war Benjamins überzeugte Schilderung, wonach seine beruflichen Termine als Haupternährer in der Familie absoluten Vorrang genießen müssten – schließlich finanziere er das Haus und den Pool: "Da muss sie schon zurückstecken", erklärte der Sportler. Emanzipatorische Kritik ließ nicht lange auf sich warten, die hervorhob, dass seine kruden Ansichten ein strukturelles Problem seien. Benjamin konterte die zahlreichen Vorwürfe, in seiner Ehe ein klassisches Machtgefälle aufgebaut zu haben, zunächst bemüht humorvoll – zeigte sich auf Social Media beim versöhnlichen Kochen und Geschirrspüler-Einräumen. Im Interview räumte er letztlich ein, seine Aussage sei im Eifer des Gefechts "blöd formuliert" gewesen, doch fände er es schade, dass Ehrlichkeit heutzutage oft sofort bestraft werde.
Nachdem die Wogen auf Social Media so hochschlugen, dass die Podcast-Folge auf Benjamins Wunsch hin sogar offline genommen wurde, folgte am Sonntag laut oe24 das nächste skurrile Kapitel. Zunächst für die TV-Sendung "Sport und Talk im Hangar-7" angekündigt, verschwand sein Name nur Stunden später wieder von der Gästeliste – das Thema hätte laut offizieller Begründung "nicht gepasst." Während der Snowboard-Held, der nun eine zweite Karriere als Radprofi anstrebt, seine Social-Media-Kanäle nun vorerst stilllegte, bleibt das Rätselraten um seine öffentliche Rehabilitation groß. Es scheint fast, als brauche der Olympiasieger nach diesem Image-Sturzflug erst einmal eine längere Auszeit, bevor er sich zurück auf die mediale Piste wagt.







