Doku enthüllt offizielle Todesursache von Rapper Xatar (†43)
Die neue ARD-Dokumentation "Ein Leben ist nicht genug" sorgt bei Fans von Xatar (†43) für Gänsehaut – und bringt zugleich Klarheit in eine lange diskutierte Frage. Die Kameras begleiteten den Rapper, der mit bürgerlichem Namen Giwar Hajabi hieß, in seinen letzten Monaten, in denen er noch mitten im Leben stand. Nach seinem Tod am 7. Mai ließen seine Hinterbliebenen gezielt Untersuchungen durchführen, um Spekulationen zu beenden: Sowohl eine Obduktion als auch ein späteres chemisch-toxikologisches Gutachten schlossen Gewalt- oder Fremdeinwirkung aus. Die traurige Gewissheit: Xatar starb an einem Herzinfarkt, wie seine Witwe Farvah Hajabi nun offenlegt. Umso unbegreiflicher ist der Verlust für sie bis heute: "Er ist fit gewesen. Sei es mental und auch physisch. Wenn das jetzt vor zwei Jahren oder so gewesen wäre, hätte ich das definitiv darauf geschoben. Ich kann es mir nicht erklären, ich will es mir nicht erklären und ich möchte auch nicht, dass es mir irgendwer erklärt", betont sie.
Im exklusiven RTL-Interview, in dem Farvah öffentlich über den Tod ihres Mannes spricht, ringt sie um die richtigen Worte. Das Wort "Trauer" greife für sie schlicht nicht: "Das, was passiert ist im letzten Jahr, dass Giwar einfach von jetzt auf gleich, sage ich mal, im physischen Sinne nicht mehr da ist und man nicht mehr mit ihm sein kann, wie man das kennt, ist jetzt nicht eine Art, ich rede jetzt von 'traurig.'" Der Begriff könne das Erlebte "überhaupt nicht wiedergeben", wie sie gegenüber Frauke Ludowig (62) betont. Kraft schöpft sie vor allem aus ihren Kindern: "Er lebt in unseren Kindern weiter. Das Größte, was er hinterlassen hat, sind diese Kinder", sagt sie. Einen neuen Mann an ihrer Seite schließt Farvah nach dem Tod von Xatar aus.
Farvah und Giwar kannten sich bereits seit Kindheitstagen. Mehr als 15 Jahre stand sie an seiner Seite – durch Höhen und Tiefen, durch seine Haftzeit und sein Comeback als eine der prägendsten Figuren des deutschen Hip-Hops. Vor die Kamera wollte sie dabei nie treten. Dass sie es jetzt tut, hat einen klaren Grund: Sie will das Erbe ihres Mannes in die Zukunft tragen. Die Beziehung sei nicht immer einfach gewesen, gibt Farvah offen zu. Sie habe "sehr oft" über eine Trennung nachgedacht – doch Giwars Art und sein Kampf um ihre Liebe hätten sie gehalten. "Es gibt kein Leben ohne Giwar. Das funktioniert nicht. Das soll es auch für meine Kinder nicht geben", sagt sie.






