In neuer Netflix-Doku: Kylie Minogue ringt mit den Tränen
In einem Trailer zu ihrer bald erscheinenden Netflix-Dokumentarserie "Kylie" bricht Sängerin Kylie Minogue (57) fast in Tränen aus, als sie über ihre Krebserkrankung spricht. "Ich fühlte mich losgelöst von meinem Körper. Ich hatte so viel Angst vor dem, was auf mich zukam", sagt die australische Popikone im Preview der dreiteiligen Doku. Dabei kämpft sie sichtlich mit den Tränen. Auch ihre Schwester Dannii Minogue (54) kommt in dem Teaser zu Wort und macht eine herzzerreißende Aussage über die damalige Situation: "Wir wussten nicht, ob sie jemals wieder gesund werden würde. Ich wollte einfach nur bei meiner Schwester sein. Musik hat uns am Laufen gehalten."
Kylie war im Jahr 2005 mit 36 Jahren an Brustkrebs erkrankt, was sie dazu zwang, ihre laufende Tour abzusagen und ihren begehrten Headliner-Auftritt beim Glastonbury Festival abzusagen. Sie unterzog sich einer Lumpektomie – also der Entfernung von Brustgewebe – und begann anschließend eine Chemotherapie. Im Februar 2006 wurde sie dann für krebsfrei erklärt. In einem Interview mit dem Magazin People aus dem Jahr 2020 beschrieb sie die Zeit nach ihrer Diagnose so: "Es ist, als wäre die Erde irgendwie von ihrer Achse geglitten. Man sieht alles anders." Über die schwierigste Phase sagte sie: "Ich glaube nicht, dass die Öffentlichkeit das gesehen hat – nun, ich bin zu Hause geblieben, und es war meine Familie, die mich durch die wirklich schlimmen, dunklen Momente unterstützt hat."
Die Dokumentarserie "Kylie" startet am 20. Mai auf Netflix. Das Projekt verspricht einen sehr persönlichen Blick hinter die Kulissen des Lebens der Musikerin – von öffentlicher Kritik über persönliche Verluste bis hin zur Krankheit. Regie führt Michael Harte, der bereits die vielgefeierte Beckham-Dokumentation inszeniert hat. Kylie erlangte ab 1986 zunächst als Schauspielerin in der australischen Seifenoper "Neighbours" Bekanntheit, bevor sie mit ihrer Musikkarriere weltweiten Erfolg feierte. Ihre Schwester Dannii zog 2024 zurück nach Melbourne, wo die beiden Schwestern nun wieder in größerer Nähe zueinander leben.









