

Abbruch: Verkäuferin verlässt "Bares für Rares" beleidigt
Bei Bares für Rares kommt es immer wieder zu hitzigen Momenten – doch was sich jüngst im Händlerraum abspielte, ließ selbst die erfahrenen Händler staunen. Irene Stahmann, eine Laborantin aus dem fränkischen Kleinostheim, brachte ein Konvolut aus Silber in die beliebte ZDF-Trödelshow mit: zwei vererbte Serviettenringe, ein Zuckerdöschen sowie einen Streulöffel. Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) bewertete die Stücke mit rund 500 Euro, was auch Irenes Schmerzgrenze entsprach. Allerdings wies sie darauf hin, dass dies bereits das Maximum darstelle und für die Händler, die schließlich selbst noch Gewinn machen wollen, kaum Spielraum bleibe. Irene entschied sich trotzdem, es im Händlerraum zu versuchen.
Dort lief es für die Verkäuferin jedoch alles andere als rund. Wolfgang Pauritsch (54) merkte zunächst an, dass die Schale lediglich versilbert sei, und eröffnete das Bieten mit 180 Euro. Julian Schmitz-Avila (39) zog auf 200 Euro nach – doch damit war die Luft so gut wie raus. Nur schleppend kletterte das Angebot weiter, bis Wolfgang schließlich 300 Euro als letztes Gebot auf den Tisch legte. Doch Irene hatte eine klare Untergrenze: Unter 400 Euro wollte sie ihr Silber nicht hergeben. Kurzerhand brach sie die Verhandlung ab, schnappte sich ihre Stücke und verließ die Sendung sichtlich verärgert – ohne einen einzigen Euro in der Tasche.
Neben rasanten Abbrüchen wie bei Irene gibt es bei "Bares für Rares" aber auch das komplette Gegenteil: Deals, die in Rekordzeit über die Bühne gehen. Ein solcher Moment spielte sich 2015 ab, als Torsten Bräuer ein ramponiertes Harmonium in den Händlerraum schleppte. Das Tasteninstrument war kaputt und Torsten wollte vor allem eins: das sperrige Ding nicht wieder mit nach Hause nehmen. Waldi Lehnertz erkannte seine Chance und machte kurzen Prozess, noch bevor die anderen Händler überhaupt richtig einsteigen konnten: "Ja komm, wenn du nicht dran hängst, dann geb ich dir 200 Euro und dann sind wir fertig." Torsten sagte sofort "Ja!" – und nach gerade mal 35 Sekunden war alles erledigt.





