Deshalb ist Barbara Schöneberger 2026 weniger im TV zu sehen
Der SWR spart – und das bekommt auch Barbara Schöneberger (52) zu spüren. Weil der Sender in diesem Jahr die Federführung für den Eurovision Song Contest übernommen hat, bei dem Sängerin Sarah Engels (33) Deutschland in Wien vertreten wird, werden die Mittel intern umgeschichtet. Konkret bedeutet das: Die Liveshow Verstehen Sie Spaß?, die Barbara moderiert, wurde bereits 2025 von vier auf zwei Ausgaben pro Jahr reduziert. Das berichtet die Münchener Abendzeitung nach einer Anfrage beim Sender.
Dabei betont der SWR ausdrücklich, dass die Kürzung bei "Verstehen Sie Spaß?" nicht allein auf den ESC zurückzuführen sei. "Wir möchten zukünftig generell mehr in die digitalen Ausspielwege investieren, um ein jüngeres Publikum anzusprechen", erklärte ein Sendersprecher gegenüber der AZ. Die Entscheidung sei Teil eines umfassenden "Strategieprozesses" und intern auf breiten Konsens gestoßen. Was den ESC selbst betrifft: Die Startgebühr für Deutschland liegt laut Sender "im mittleren sechsstelligen Bereich". Der SWR trägt dabei 50 Prozent der Gesamtkosten, der Rest wird von den Partnern HR und BR sowie der ARD-Gemeinschaft übernommen. Das Gesamtbudget bleibe im Vergleich zum Vorjahr "abgesehen von üblichen, vor allem inflationsbedingten Steigerungen" weitgehend stabil.
Dass der SWR verstärkt auf digitale Reichweite setzen will, passt zu einer Entwicklung, die auch Barbara selbst offenbar schon länger verfolgt. Die Moderatorin hat kürzlich ihren eigenen YouTube-Kanal unter dem Namen "Schöneberger wird's nicht" gestartet, auf dem sie ihre Fans wöchentlich mit neuem Content versorgen will – von Kochen über Basteln bis hin zu Reisen. Für den SWR wiederum rechnet sich das ESC-Engagement vor allem mit Blick auf die junge Zielgruppe: Beim Finale 2025 schalteten durchschnittlich rund neun Millionen Menschen ein, bei den 14- bis 29-Jährigen lag der Marktanteil bei starken 78,8 Prozent.








