

Krebskranke Patrice Aminati erwartet, dass sie "uralt" wird
Patrice Aminati lebt seit über drei Jahren mit der Diagnose schwarzer Hautkrebs – und trotzdem hat sie die Hoffnung nicht aufgegeben. Die 31-Jährige war jetzt zu Gast im "Sitzengeblieben"-Podcast und sprach dort mit Moderatorin Kristina Vogel (35) offen über ihre Erkrankung, ihre schwachen Momente und darüber, wie sie es schafft, jeden Tag weiterzumachen. Dabei machte Patrice deutlich, dass sie felsenfest daran glaubt, noch viele Jahre vor sich zu haben: "Es ist für mich überhaupt gar keine Option, dass das hier zeitnah endet. Ich glaube, dass ich uralt werde, umringt von meinen Enkelkindern und nur daran halte ich mich fest."
Diese Zuversicht trägt sie auch durch dunklere Zeiten. Im Gespräch mit WDR 5 Morgenecho räumte Patrice kürzlich ein, dass es Tage gibt, an denen sie das Haus nicht verlassen möchte: "Ich will mich einfach ins Bett legen und will das einfach alles vergessen, will niemand sehen." Und trotzdem kämpft sie weiter. Im Podcast erklärte sie ihren Antrieb: "Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder du zerbrichst daran, oder du gehst da durch – so schwer das ist. Und dann kommst du aufs nächste Level." Außerdem betonte sie, wie wichtig es sei, sich Hilfe zu suchen und diese anzunehmen: "Niemand soll das alleine schaffen."
Dass Patrice ihren Kampf so öffentlich führt, hat einen Grund: Sie möchte auf die Bedeutung von Hautkrebsvorsorge aufmerksam machen. Erst kürzlich war sie in der ARD-Talkshow "Hart aber fair" zu Gast, wo sie erklärte, dass sie als Palliativpatientin mit Medikamenten am Leben gehalten wird – und trotzdem für andere eine Stimme sein will. Ihre offene Art kommt bei ihren Followern an. Unter einem Instagram-Ausschnitt des Podcasts häuften sich Kommentare wie "Einfach nur ganz viel Liebe. So eine positive Einstellung" oder "Wie kann man so dermaßen stark sein".





