Deal im Alligator-Skandal: Clavicular bleibt straffrei
Für Social-Media-Star Clavicular (20) gibt es gute Neuigkeiten aus dem Gerichtssaal: Der Streamer, der mit bürgerlichem Namen Braden Peters heißt, hat in Miami eine Einigung in seinem Alligator-Fall erzielt und bleibt damit vorerst straffrei. Der Deal sieht laut TMZ vor, dass der Fall nach sechs Monaten aus seinem Strafregister gelöscht wird – sofern er sich in dieser Zeit nichts zuschulden kommen lässt. Hintergrund ist ein Vorfall vom März, bei dem Braden während eines Livestreams in den Florida Everglades auf einen toten Alligator geschossen hatte. Die Clips verbreiteten sich rasant im Netz und zogen eine behördliche Untersuchung nach sich. Ende April war er daraufhin angeklagt worden.
Um die Auflagen zu erfüllen, muss der Streamer insgesamt 20 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten sowie einen Waffensicherheitskurs absolvieren. Außerdem ist ein Online-Kurs der Florida Fish and Wildlife Commission Pflicht, in dem er lernen soll, was im Umgang mit Wildtieren erlaubt ist und was nicht. Die Staatsanwaltschaft von Miami-Dade hat dabei ausdrücklich festgelegt, dass er seine Sozialstunden weder streamen noch damit Geld verdienen darf. Sein Anwalt Jeffrey Neiman erklärte gegenüber TMZ: "Mein Mandant, Braden Peters, hat Verantwortung für sein Verhalten übernommen und eine Einigung erzielt, die den Umständen dieses Vorfalls angemessen Rechnung trägt." Neiman betonte zudem: "Es wurde keine Person verletzt, und der betreffende Alligator war bereits tot, bevor es zu den fraglichen Ereignissen kam." Peters sei "entschlossen, verantwortungsvoll voranzugehen und sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt."
Der Alligator-Fall ist nicht der einzige, mit dem Braden derzeit zu kämpfen hat. Die Influencerin Aleksandra Vasilevna Mendoza hat gegen ihn Klage wegen Körperverletzung, Betrugs und seelischer Grausamkeit eingereicht. Laut der von TMZ zitierten Klageschrift soll der Netzstar sie bereits als Minderjährige ausgenutzt und sexuell missbraucht haben. Aleksandra wirft ihm außerdem vor, ihr während eines Livestreams in Miami ohne ihr Einverständnis riskante Injektionen ins Gesicht gespritzt zu haben.





