Marion Cotillard plant Hollywood-Comeback nach Familienpause
Marion Cotillard (50) ist zurück auf der ganz großen Bühne: Die Oscar-Preisträgerin präsentiert beim diesjährigen "Cannes Film Festival" gleich zwei neue Filme – "Karma" und "Roma Elastica". Damit kehrt die 50-Jährige nach Jahren ins internationale Rampenlicht zurück, nachdem sie sich bewusst aus dem Hollywood-Geschäft zurückgezogen hatte. Und sie hat bereits große Pläne für die Zukunft: Gegenüber Deadline ließ sie jetzt verlauten, dass weitere spannende Projekte auf sie warten – darunter der bereits abgedrehte Film "Milo" und ein weiteres Projekt namens "Job", das sie Anfang 2027 drehen möchte.
Der Grund für Marions jahrelange Auszeit aus dem amerikanischen Filmgeschäft ist persönlicher Natur. Die Schauspielerin widmete sich bewusst der Erziehung ihrer beiden Kinder – Sohn Marcel, 15, und einer neunjährigen Tochter – die sie mit Regisseur Guillaume Canet hat. "Ich hatte diese Zeit, in der ich bei meinen Kindern bleiben wollte, und ich hatte das Glück, das auch wirklich tun zu können. Jetzt sind sie älter und ich möchte mehr Filme drehen", erklärte sie bei Deadline. Gegenüber Variety ergänzte sie, dass ihre Leidenschaft für intensive, tiefe Rollen "sich nicht wirklich mit dem Leben eines Kindes verträgt" – eine Abwägung, die sie nach eigenen Angaben jedoch leicht treffen konnte. "Jahrelang habe ich Nebenrollen und lokale Drehs angenommen, was vielleicht den Eindruck erweckt haben könnte, ich würde nicht viel arbeiten. So waren meine Kinder davor geschützt, dass ich in einer anderen Welt durchdrehe", sagte sie dem Magazin. Dass sie jetzt mehr Hauptrollen übernehmen möchte, hat Marion auch mit ihren Kindern besprochen.
Für "Karma" arbeitete Marion erneut mit Guillaume zusammen – trotz ihrer Trennung im Juni 2025 nach 18 gemeinsamen Jahren. Es ist bereits die sechste Zusammenarbeit des früheren Paares als Schauspielerin und Regisseur. Über ihren Ex-Partner schwärmt Marion noch immer in höchsten Tönen: "Er ist einer meiner Lieblingsregisseure. Er schreibt Filme, die, auch wenn es nicht sein Leben ist, immer mit seinem Leben verbunden sind. Er ist einer der besten Regisseure für Schauspieler, mit denen ich je gearbeitet habe, und ich vertraue ihm mit meinem Leben", sagte sie gegenüber Deadline. Den Anstoß für "Karma" gab übrigens Guillaume selbst: "Er sagte: 'Ich möchte wirklich einen Film für dich schreiben, mit einem sehr, sehr starken Charakter, mit etwas anderem als dem, was du vorher gemacht hast'", so Marion.









