Polizist hielt Andrew Mountbatten-Windsor für Eindringling
Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66) soll einmal von einem seiner eigenen Personenschützer verwechselt und dabei grob angefasst worden sein. Der Sicherheitsbeamte hielt den damals jungen Prinzen für einen Eindringling im Palastgelände – und packte ihn entsprechend an. Das behauptet zumindest Royal-Biograf Andrew Lownie in einem neuen Kapitel seines Buches "Entitled: The Rise and Fall of the House of York", das am 21. Mai erscheint. Dem Autor zufolge dauerte es "unverhältnismäßig lange", bis der Beamte erkannte, dass er gerade den zweiten Sohn der Königin vor sich hatte.
In dem Buch schreibt Lownie, Andrew sei bei seinen Schutzbeamten generell nicht beliebt gewesen. "Bei einer Gelegenheit erwischte einer von ihnen einen Eindringling auf dem Palastgelände und ging grob mit ihm um. Es dauerte unverhältnismäßig lange, bis der Polizist 'erkannte', dass der Eindringling der zweite Sohn der Königin war", schreibt der Autor laut Daily Express. Zudem schildert Lownie einen weiteren Vorfall: Eine Beamtin namens Shirley Eden, die Andrew bei einem Besuch in Westengland begleitet hatte, erinnere sich daran, dass er sich nie bedankt habe – während andere Mitglieder der Königsfamilie stets höflich gewesen seien. Andrew weist laut dem Bericht alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe weiterhin zurück.
Das neue Kapitel ist eine Ergänzung zur bereits im August 2025 erschienenen Erstausgabe des Buches, das seinerzeit für Aufsehen gesorgt hatte. Lownie hat für sein mehr als 450 Seiten umfassendes Werk vier Jahre recherchiert und dabei Hunderte Interviews geführt. Andrew, der frühere Duke of York, zog sich nach der Affäre rund um seine Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück und wurde seiner royalen Pflichten enthoben.








