Anna-Maria Ferchichi erklärt ihr Nein zur Leihmutterschaft

Anna-Maria Ferchichi erklärt ihr Nein zur Leihmutterschaft

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min

In ihrem Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi – Der Bushido Podcast" sprechen Anna-Maria Ferchichi und Bushido offen darüber, wie konkret die Pläne für eine Leihmutterschaft bereits waren. Nach der Drillingsschwangerschaft, einem Kaiserschnitt und ihrer medizinischen Vorgeschichte hatten Ärzte Anna-Maria von einer erneuten Schwangerschaft abgeraten. Für das Paar schien die Leihmutterschaft daher zunächst eine logische Alternative. Gespräche wurden geführt, Abläufe geklärt, und wie Anna-Maria rückblickend erzählt, war "alles ready". Doch je näher der Moment rückte, an dem der Prozess tatsächlich starten sollte, desto stärker regte sich bei ihr ein innerer Widerstand. Sie beschreibt, dass sich "komische Gefühle" entwickelten, die sie nicht mehr ignorieren konnte.

Besonders der Gedanke, eine andere Frau könnte ihr Kind austragen, löste Unsicherheit aus. "Dann dachte ich mir: Nee. Was, wenn ich das auf einmal so gar nicht toll finde?", erinnert sie sich. Dieser emotionale Konflikt wurde zum Wendepunkt. Auch Bushido begann zu zweifeln. Er schildert im Podcast, dass er sich bewusst wurde, wie endgültig der Schritt wäre, sobald der Prozess einmal begonnen hätte. "Wir haben ja wirklich alles in die Wege geleitet. Dann habe ich plötzlich kalte Füße bekommen. Ich habe echt daran gezweifelt", sagt er offen. Die beiden standen damit nicht allein da: Auch Tochter Aaliyah, die älteste der Ferchichi-Kinder, reagierte unerwartet deutlich. Für sie fühlte sich die Vorstellung eines durch eine Leihmutter ausgetragenen Babys nicht richtig an. Anna-Maria berichtet von einem Gespräch, das sie besonders berührt hat. Aaliyah habe gesagt: "Ihr könnt machen, was ihr wollt, aber es wird nicht mein Geschwisterchen sein. Ich fühle das nicht."

"Wir haben uns beide hingesetzt und gesagt: Hey, wir machen das nicht", fasst Anna-Maria die gemeinsame Linie zusammen. Im Podcast betonen die beiden, dass sie ein mögliches weiteres Kind selbstverständlich geliebt hätten, es hier aber nicht um eine spontane Laune oder eine einfache Alltagsentscheidung gehe. Gerade weil es um das Leben eines Kindes geht, wollten Anna-Maria und der Musiker die Familienharmonie, das Bauchgefühl und die Meinung ihrer bereits vorhandenen Kinder in den Mittelpunkt stellen. Die Großfamilie, die sie sich über die Jahre aufgebaut haben, bleibt damit vorerst so, wie sie ist – mit all den Herausforderungen und dem Zusammenhalt, den die beiden in der Vergangenheit immer wieder öffentlich beschrieben haben.

Anna-Maria Ferchichi und Bushido, November 2025
Instagram / anna_maria_ferchichi
Anna-Maria Ferchichi und Bushido, November 2025
Anna-Maria und Anis Ferchichi mit ihrer Familie, Dezember 2025
Instagram / anna_maria_ferchichi
Anna-Maria und Anis Ferchichi mit ihrer Familie, Dezember 2025
Bushido und Anna-Maria Ferchichi mit ihren Kindern, Januar 2026
Instagram / anna_maria_ferchichi
Bushido und Anna-Maria Ferchichi mit ihren Kindern, Januar 2026
Aaliyahs klare Ansage: Wie bewertet ihr, dass die Eltern die Kinderstimmen so stark gewichtet haben?