Insider offenbart Sarah Fergusons skurrile Geldpraktiken

Insider offenbart Sarah Fergusons skurrile Geldpraktiken

- Anna Pejsek
Lesezeit: 2 min

Eine neue, aktualisierte Ausgabe der royalen Biografie "Entitled" von Autor Andrew Lownie sorgt für frischen Gesprächsstoff rund um Sarah Ferguson (66). Die überarbeitete Taschenbuchversion erscheint am 21. Mai und enthält 41 zusätzliche Seiten mit brisantem Material. Darin erhebt Lownie schwere Vorwürfe gegen die frühere Herzogin von York: Mitarbeiter sollen regelmäßig lange auf ihren Lohn gewartet haben, Ausgaben mit eigenen Kreditkarten vorgestreckt haben – und eine Wahrsagerin soll Sarah kurzerhand mit Zigaretten entlohnt haben. Obendrauf soll sie immer wieder die Kreditkarte ihrer Tochter Prinzessin Beatrice (37) belastet haben.

Das Buch, das auf einer vierjährigen Recherchephase und hunderten von Interviews basiert, zeichnet ein chaotisches Bild vom Arbeitsalltag im Haushalt der 66-Jährigen. Eine langjährige persönliche Assistentin wird zitiert mit den Worten: "Manche Leute hielten nur einen halben Tag durch. Es war wie die Arbeit mit fünfzig eifersüchtigen Liebhabern." Laut Lownie soll Sarah selten für irgendetwas bezahlt und stattdessen erwartet haben, Produkte kostenlos zu erhalten oder von Freunden bewirtet zu werden. Designermode soll sie sich von Bekannten "geliehen" haben – ohne sie jemals zurückzugeben. Sogar ihren Personenschutz soll sie sich von wohlhabenden Freunden haben stellen lassen. Zudem habe das Personal auf gesellschaftlichen Veranstaltungen ein "erdrückendes Gefühl der Peinlichkeit" verspürt, da diese häufig um das Ergattern von Geschäftsmöglichkeiten und kostenlosen Dienstleistungen gekreist seien. Das neue Kapitel trägt den Titel "The Reckoning" und enthält außerdem den Hinweis, dass Sarah bereue, ihre Beziehung zu Prinzessin Diana (†36) ruiniert zu haben.

Die Enthüllungen kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für Sarah. Nicht nur verlor sie im Oktober vergangenen Jahres ihren Herzoginnen-Titel, nachdem ihr Ex-Mann Andrew auf seinen Herzogstitel verzichtet hatte – er war wegen seiner Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in die Kritik geraten und bestreitet weiterhin jegliches Fehlverhalten. Auch finanziell steht Sarah unter Druck: Sie wird im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Theaterinvestmentgesellschaft Gate Ventures, die 2020 mit einem Verlust von 21 Millionen Euro in die Insolvenz ging, mit möglichen Rückforderungen konfrontiert. Sarah war von 2017 bis 2019 als Geschäftsführerin tätig, und Liquidatoren halten laut The Sun eine erhebliche Rückforderung für realistisch.

Sarah Ferguson bei der amfAR Gala in Antibes
Imago
Sarah Ferguson bei der amfAR Gala in Antibes
Sarah Ferguson und ihre Töchter Prinzessin Eugenie und Beatrice in NYC im September 2015
Getty Images
Sarah Ferguson und ihre Töchter Prinzessin Eugenie und Beatrice in NYC im September 2015
Prinz Andrew und Sarah, Duchess of York, beim Dankgottesdienst für König Konstantin in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor
Getty Images
Prinz Andrew und Sarah, Duchess of York, beim Dankgottesdienst für König Konstantin in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor
Vertraut ihr Lownies Enthüllungsbuch – wirken die Vorwürfe für euch glaubwürdig?