In Wahrheit kein Modeexperte: Stanley Tucci beichtet Fauxpas
Selten hatte ein Schauspieler wohl so wenig mit seiner Kultrolle gemein: Stanley Tucci (65) hat bei einer Veranstaltung im New Yorker 92NY ein modisches Geständnis gemacht: Der Schauspieler wusste lange Zeit nicht, dass hinter dem Modelabel Dolce & Gabbana echte Menschen stecken. Gegenüber Podcast-Moderator Josh Horowitz verriet er in "Happy Sad Confused", dass ihm dies erst klar wurde, als er Domenico Dolce (67) und Stefano Gabbana (63) persönlich traf. Dass er die beiden überhaupt kennenlernte, hatte mit seinem Engagement als Artdirector Nigel in der Filmreihe "Der Teufel trägt Prada" zu tun – das Designerduo schenkte ihm nämlich einen Anzug vom Set des zweiten Teils. Auf die Frage, welchen der beiden er bevorzuge, konnte Stanley sich nicht entscheiden: "Beide waren sehr nett", betonte er.
Doch das war nicht das Einzige, was der Schauspieler aus den Dreharbeiten mitgenommen hat. Beim ersten Teil der Filmreihe, der vor rund 20 Jahren entstand, lernte er am Set seine heutige Frau Felicity Blunt (45) kennen – die ältere Schwester seiner Kollegin Emily Blunt (43). Um die damals noch fremde Felicity zu einem Date einzuladen, hinterließ Stanley ihr eine Voicemail – allerdings nicht mit seiner eigenen Stimme, sondern in der Rolle des Charakters Muerte aus der Komödie "Undercover Blues". "Ich habe Felicity eine Nachricht in diesem Akzent hinterlassen, weil es ihr Lieblingsfilm war. Und es ist immer noch ihr Lieblingsfilm von mir. Und dann, seltsamerweise, wurde sie später meine Frau", scherzte er bei der Veranstaltung.
Dass Stanley das Franchise am Herzen liegt, ist nicht verwunderlich – es hat sein Leben in mehrfacher Hinsicht geprägt. Bei der 92NY-Veranstaltung schwärmte er auch von seinen Mitstreiterinnen und zeigte sich offen für weitere Teile der Reihe. In "Der Teufel trägt Prada 2" spielt er erneut Nigel Kipling, den engsten Vertrauten von Miranda Priestly (gespielt von Meryl Streep, 76). Die Rolle bezeichnete er als seine liebste und "angenehmste" seiner gesamten Karriere. "Wir wussten, dass wir einen guten Film drehten, aber wir hatten keine Ahnung, dass daraus etwas entstehen würde, das zu einer Art Hollywood-Klassiker werden würde", sagte er im Podcast. "Ich erinnere mich an den letzten Drehtag – ich wollte gar nicht mehr weg. Es hat so viel Spaß gemacht."








