Festival sausen gelassen: Saweetie und Jason Derulo verklagt
Gleich zwei prominente Musikstars bekommen es mit der Justiz zu tun: Saweetie (31) und Jason Derulo (36) werden in Japan von den Veranstaltern des Afro Jam Festivals verklagt. Der Vorwurf: Beide Künstler sollen erhebliche Vorschüsse eingesteckt, ihre zugesagten Auftritte jedoch nicht absolviert haben. Laut den Klagen, die von Moon Dream Production Co. und SFL Group eingereicht wurden und unter anderem OK! vorliegen, erhielt Jason eine Anzahlung von 200.000 Dollar [ca. 172.000 Euro] für Auftritte bei dem Festival, das im Juli 2025 in Okinawa, Osaka und Tokio stattfinden sollte. Saweetie soll 100.000 Dollar [ca. 86.000 Euro] erhalten haben. Keiner der beiden soll das Geld zurückgezahlt haben.
Die Vorwürfe im Detail sind pikant: Jason soll laut der Klage bereits anderweitig für Shows in Spanien gebucht gewesen sein, als er den Festivalvertrag unterzeichnete. Saweetie hingegen soll die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern genutzt haben, um ein Visum für Japan zu erhalten, und sei dann nicht beim Festival aufgetreten, sondern in anderen Clubs in Tokio. PR-Experte John Kwatakye-Atiko erklärte dem Magazin People dazu: "Die Anzahlung ist kein Geschenk. Ein Aufführungsvertrag schreibt unweigerlich vor, dass der Künstler den gesamten Betrag zurückzahlt, wenn er selbst der Grund für sein Nichterscheinen ist." Die Kläger fordern neben der Rückzahlung der Vorschüsse jeweils 300.000 Dollar [ca. 259.000 Euro] für nicht erstattungsfähige Ausgaben sowie Millionenbeträge als Strafschadensersatz.
Trotz der Klage ist Jason weiterhin gut gebucht. Erst vor wenigen Tagen berichtete unter anderem die Zeitung Bild, dass der Superstar am 24. Juni am Ballermann auftreten soll. Geplant ist ein Live-Gig im legendären Bierkönig an der Playa de Palma, ausgerechnet dort, wo sonst vor allem Partyschlager-Stars dominieren. Und damit nicht genug: Schon am Tag danach, am 25. Juni, soll Jason direkt nachlegen. Laut dem Bericht steht dann ein weiterer Auftritt im Club BCM in Magaluf auf dem Plan. Während in Japan der Ärger mit den Festival-Veranstaltern wächst, scheint der Terminkalender des Sängers also trotzdem prall gefüllt zu sein.







