"Stranger Things"- Star David Harbour war nicht erste Wahl
Für seine Rolle als Chief Jim Hopper in der Erfolgsserie Stranger Things ist David Harbour (51) heute kaum wegzudenken. Doch wie jetzt bekannt wurde, war der Schauspieler gar nicht die erste Wahl der Serienmacher für diesen Part. Die Enthüllung kam auf ungewöhnlichem Wege zustande: David stellte die Frage im Podcast "Happy Sad Confused" kurzerhand selbst an die Duffer Brothers (42) – also an die Schöpfer der Serie. Er gab dabei zu, vermutet zu haben, dass er nicht die allererste Option war, wusste aber nicht, wer vor ihm im Gespräch gewesen sein könnte.
David tippte zunächst auf seinen Schauspielkollegen Josh Brolin (58) – doch damit lag er falsch. Matt Duffer korrigierte ihn und nannte stattdessen Billy Crudup als ursprünglichen Wunschkandidaten. "Es war Billy Crudup, und alles geschieht aus einem Grund. Also, sobald es sich irgendwie zusammenfügt. Aber ja, Billy Crudup hat abgelehnt. Ich glaube, er hat zu der Zeit kaum Fernsehen gedreht", erklärte Matt im Podcast. Billy ist heute vor allem durch seine Rolle in der Serie "The Morning Show" bekannt. Wie es dann für David weiterging, schilderte Ross Duffer (42) so: "David kam rein, und eine unserer Casting-Direktorinnen dachte, er könnte großartig für die Rolle sein. Er kam und las vor und machte nur einen Take. Wir waren nicht einmal dabei, wir sahen nur das Band, und es war sofort so klar: Das ist Hopper. Und wir haben ihn direkt engagiert."
Für David bedeutete diese Zusage den Durchbruch als Serienstar – und machte ihn in der "Stranger Things"-Fanwelt zum erklärten Liebling. In Interviews sprach der Darsteller immer wieder darüber, wie sehr ihm der gebrochene, zugleich humorvolle Sheriff ans Herz gewachsen ist und wie stark er sich bei den Dreharbeiten mit dem Cast verbunden fühlte. Besonders die Szenen mit den jungen Schauspielern rund um Millie Bobby Brown (22) beschreibt er regelmäßig als Familiengefühl am Set. Privat hält David sein Leben abseits der Kameras meist etwas zurückhaltender, gibt aber in Talkshows und Podcasts gerne kleine Einblicke in seine Alltagsrituale und seine enge Bindung zu Freunden und Kollegen, die ihn schon vor dem Hype um "Stranger Things" begleitet haben.









