Emotionaler "Sommer auf Asphalt" mit Christoph Maria Herbst
Viele kennen Christoph Maria Herbst (60) wahrscheinlich aus der Reihe "Merz gegen Merz", in der er sich von früh bis spät mit Annette Frier (52) kabbelt. Nun ist der Kultdarsteller bald wieder auf der großen Leinwand zu sehen – und das in einer emotionalen Vaterrolle. Am 4. Juni kommt der Film "Sommer auf Asphalt" in die deutschen Kinos. An der Seite von Mala Emde (30) spielt der Schauspieler, der seit über 13 Jahren glücklich mit seiner Frau Gysi verheiratet ist, den Vater Bert, der nach langer Funkstille plötzlich unangemeldet vor der Tür seiner Tochter Les steht. Les, verkörpert von Mala, jobbt als Fahrradkurierin in Hamburg und lebt ihr sorgloses Leben von Party zu Party – bis das Wiedersehen mit ihrem Vater alles durcheinanderwirbelt, wie Filmstarts zusammenfasst. Und als wäre das nicht genug, erfährt sie zur selben Zeit, dass sie auch noch ungeplant schwanger ist.
Damit steht Les vor einer Reihe von Entscheidungen auf einmal: Was tut sie mit der Schwangerschaft? Welche Rolle soll der Kindsvater Tyler spielen, der von Aaron Hilmer verkörpert wird? Und was will Vater Bert eigentlich von ihr? Der Film basiert auf dem Roman "Pedalpilot Doppel Zwo" von Wolf Schmid, wobei sich Drehbuchautor Brix Vinzent Koethe dabei einige erzählerische Freiheiten genommen haben soll. Neben den Hauptdarstellern sind außerdem Danilo Kamperidis, Gina Haller, Jenny Schily und Moritz Führmann in wichtigen Rollen zu sehen. Für besondere Auftritte sorgen zudem Ex-Radrennfahrer Jan Ullrich (52) sowie Heinz Strunk (64), der dem Film echtes Hamburger Lokalkolorit verleiht. Ab Herbst soll "Sommer auf Asphalt" dann auch in der ARD-Mediathek verfügbar sein.
Für Christoph Maria Herbst ist es nicht der erste Film, in dem er beweist, dass er weit mehr als nur Komödien kann. Einem breiten Publikum bekannt wurde der gebürtige Wuppertaler vor allem durch seine Rolle als cholerischer Büroleiter in der Comedyserie Stromberg. Zuletzt war er im Kinofilm "Der Buchspazierer" zu sehen, der beim deutschen Publikum großen Anklang fand – ebenso wie sein Bühnenprogramm "Das ernsthafte Bemühen um Albernheit". "Albernheit ist eine Lebenshaltung", resümierte der Komiker in Anbetracht seiner Leidenschaft, die er zum Beruf machte, im Interview mit teleschau. Regie bei "Sommer auf Asphalt" führt Simon Ostermann, der bereits mit "Von uns wird keiner sein" auf sich aufmerksam gemacht hat.









