Neue "Avatar"-Filme sollen schneller und günstiger entstehen
Obwohl die Avatar-Reihe zu den erfolgreichsten Filmfranchises aller Zeiten gehört, sollen die nächsten Teile deutlich günstiger und schneller produziert werden. James Cameron (71) arbeitet derzeit daran, "Avatar 4" und "Avatar 5" in kürzerer Zeit und zu geringeren Kosten auf die Leinwand zu bringen. Wie der Regisseur jetzt im "The Empire Film Podcast" verriet, hat er sich dabei klare Ziele gesetzt: "Ich möchte sie in der Hälfte der Zeit und zu zwei Dritteln der Kosten erledigen. Das ist mein Maßstab." Die beiden neuen Teile sind aktuell für Dezember 2029 beziehungsweise Dezember 2031 geplant.
Um dieses Ziel zu erreichen, setzt James auf neue Technologien. "Wir werden uns einige neue Technologien ansehen, um zu versuchen, diese Aufgaben effizienter zu erledigen. Denn sie sind unglaublich teuer und nehmen viel Zeit in Anspruch", erklärte er im Podcast. Wie genau der Plan aussehen soll, steht allerdings noch nicht fest. Der Filmemacher, der kürzlich für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, räumte offen ein: "Wir werden etwa ein Jahr brauchen, um herauszufinden, wie das geht."
Hintergrund des Sparvorhabens ist ein deutlicher Rückgang der Einnahmen im Vergleich zum ersten "Avatar"-Film aus dem Jahr 2009, wie das Magazin Filmstarts berichtet. Während der Originalfilm rund 2,4 Milliarden Euro weltweit einspielte, brachte "Avatar: The Way of Water" 2022 etwa 1,9 Milliarden Euro ein. Der jüngste Teil, "Avatar: Fire and Ash", kam 2025 auf über 1,2 Milliarden Euro – was angesichts von Produktions- und Marketingkosten von etwa 345 Millionen Euro die wirtschaftliche Lage der Reihe deutlich verändert hat.








