Zahlen Briten-Royals kaum Miete für ihre Luxuswohnungen?
Ein britischer Parlamentsausschuss nimmt die Mietverträge der Royals unter die Lupe – und das dürfte für einigen Wirbel im Königshaus sorgen. Das sogenannte Public Accounts Committee will noch in diesem Jahr prüfen, zu welchen Konditionen Mitglieder der königlichen Familie Immobilien des Crown Estate bewohnen. Im Fokus stehen dabei unter anderem Prinzessin Beatrice (37), die ein Apartment im Londoner St. James's Palace hält, sowie Prinzessin Eugenie (36), die ein Cottage auf dem Gelände des Kensington Palace nutzt. Kritiker werfen den Royals vor, für ihre prunkvollen Unterkünfte kaum oder gar keine Miete zu zahlen – auf Kosten der Steuerzahler.
Besonders brisant: Weder Beatrice noch Eugenie leben dauerhaft in ihren Londoner Residenzen. Beatrice, die mit ihrem Mann Edoardo Mapelli Mozzi (42) und ihren zwei Töchtern hauptsächlich in einem rund vier Millionen Euro teuren Bauernhaus in den Cotswolds lebt, nutzt ihr Apartment im St. James's Palace lediglich gelegentlich. Eugenie hingegen ist seit 2022 überwiegend in Portugal ansässig, wo ihr Mann Jack Brooksbank (40) beruflich tätig ist – ihr Ivy Cottage in Kensington soll daher weite Teile des Jahres leer stehen. Auch Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) werden im Zuge der Prüfung thematisiert: Ihr 20-Zimmer-Apartment im Kensington Palace wird laut Medienberichten kaum noch genutzt, seit die Familie 2022 nach Windsor umgezogen ist. Royalexperte Norman Baker erklärte gegenüber der Daily Mail: "Wir haben dafür gezahlt, dass diese reichen Royals effektiv mietfrei in Luxus leben." Und weiter: "Beatrice und Eugenie wären gut beraten, ihre Immobilien im St. James's Palace und im Kensington Palace zu verlassen, bevor die Leute zu viele Fragen stellen."
Dass günstige Mietkonditionen für Royals seit Langem ein heißes Eisen sind, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Für Aufruhr sorgte einst die Enthüllung, dass Prinz Michael von Kent (83) und seine Frau Marie Christine für ihr großzügiges Fünf-Zimmer-Apartment im Kensington Palace lediglich 79 Euro pro Woche zahlten – das entsprach rund 4.150 Euro pro Jahr. Als der Skandal publik wurde, stiegen die Mietkosten auf 138.860 Euro jährlich, eine Rückzahlung der Differenz erfolgte jedoch nicht. Auch Prinz Edward (62) sorgte zuletzt für Schlagzeilen, nachdem bekannt wurde, dass er und seine Frau Sophie mit dem Untervermieten des Stallgebäudes auf ihrem 51 Hektar großen Anwesen Bagshot Park bis zu 150.430 Euro pro Jahr verdienen – während sie selbst für das 120-Zimmer-Schloss nur eine symbolische Pachtgebühr entrichten.










