Vor Gericht: Brad Pitt erzielt wichtigen Sieg gegen Angelina
Im langwierigen Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau Angelina Jolie (50) um das französische Weingut Château Miraval hat Brad Pitt (62) einen weiteren Sieg errungen. Ein Richter in Michigan entschied am 20. Mai, dass Anwälte der Stoli-Seite bei einer Befragung im Dezember unrechtmäßig gehandelt haben, als sie den ehemaligen Chefjuristen von Stoli, Todd Culyba, anwiesen, 33 Fragen nicht zu beantworten. Das berichtete Page Six unter Berufung auf vorliegende Gerichtsdokumente. Todd muss nun erneut vor Gericht erscheinen. Er soll die zuvor blockierten Fragen sowie damit zusammenhängende Nachfragen beantworten – trotz des Widerstands der Stoli-Seite.
Der Richter stellte laut den Unterlagen klar, dass sich die Anwaltsseite von Stoli nicht auf das Anwaltsgeheimnis berufen könne, wenn es um die rein geschäftlichen Aspekte des Miraval-Deals gehe. Diese seien für Brads Anwälte zulässiger Gegenstand der Befragung. Für Brad bedeutet die Entscheidung, dass sein Team nun tiefer in die Umstände von Angelinas Verkauf des Miraval-Anteils eintauchen kann. Dieser ging an Tenute del Mondo, die Weinsparte der Stoli Group. Der Hollywoodstar hatte 2022 Klage eingereicht und behauptet, es habe eine Vereinbarung gegeben, nach der keiner von beiden ohne Zustimmung des anderen verkaufen dürfe.
Angelina wies eine solche Abmachung zurück und beschuldigte Brad in ihrer Gegenklage, er führe durch die Verfahren einen "rachsüchtigen Krieg" gegen sie. Erst vor wenigen Wochen hatte die Schauspielerin wiederum einen eigenen Erfolg erzielt, als ein Gericht in Los Angeles Brads Versuch stoppte, bestimmte private E-Mails von ihr in dem Streit offenzulegen. Die beiden hatten sich 2016 getrennt und ihre Scheidung wurde im Dezember 2024 nach mehr als acht Jahren rechtlicher Auseinandersetzungen abgeschlossen.







