Jon Favreau wollte Iron Mans Tod in "Avengers 4" verhindern
Jon Favreau (59) hat einen unerwarteten Einblick hinter die Kulissen von Avengers: Endgame gegeben. In der Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live!" verriet der Regisseur jetzt, dass er seinerzeit alles darangesetzt hatte, den Tod von Tony Stark alias Iron Man zu verhindern. Als er erfuhr, dass die Russo-Brüder planten, die Figur am Ende des Films sterben zu lassen, griff er zum Telefon und rief Joe (54) und Anthony Russo (56) direkt an. "Ich war mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist", erklärte er in der Show. Sein Argument damals: "Es wird die Leute wirklich berühren, denn sie waren Kinder und sind mit der Figur aufgewachsen."
Doch heute sieht Jon das ganz anders: "Aber ich muss euch sagen: [Die Russo-Brüder] haben es so gut umgesetzt und Gwyneth und Robert haben das so wunderbar gespielt, dass es dem Ganzen eine besondere Eindringlichkeit verliehen hat. Sie haben das großartig gemacht. Ich habe mich geirrt. Ich habe mich geirrt!", so der Regisseur. Die Reaktion des Publikums gibt ihm recht: Mit einem weltweiten Einspielergebnis von knapp 2,4 Milliarden Euro ist "Avengers: Endgame" der erfolgreichste Superheldenfilm aller Zeiten.
Dass die Figuren Jon so nahegehen, hat einen guten Grund: Er war es, der einst beim ersten "Iron Man"-Film entschieden für die Besetzung von Robert eintrat – zu einem Zeitpunkt, als Roberts persönliche Probleme ihn in Hollywood zu einem Außenseiter gemacht hatten. Für Fans gibt es derweil schon bald ein Wiedersehen mit Robert: Am 16. Dezember 2026 kehrt er ins Marvel-Universum zurück – allerdings nicht als Iron Man, sondern als Bösewicht Doctor Doom in "Avengers: Doomsday".










