Marvel Studios wollte Robert Downey Junior erst nicht
Robert Downey Junior (61) gehört heute zu den bekanntesten Gesichtern des Marvel Cinematic Universe – doch die Erfolgsgeschichte hätte auch ganz anders verlaufen können. Denn als es darum ging, wen man als Tony Stark alias Iron Man besetzen sollte, war der Vorstand der Marvel Studios alles andere als begeistert von dem Schauspieler. Wie David Maisel, Mitgründer und ehemaliger Chef der Marvel Studios, jetzt gegenüber The New Yorker enthüllte, war die Sorge wegen Roberts früherer Drogenprobleme zu groß: "Mein Vorstand hielt mich für verrückt, die Zukunft des Unternehmens in die Hände eines Drogensüchtigen zu legen. Ich habe ihnen klargemacht, wie gut er für die Rolle geeignet war. Wir hatten alle das Vertrauen, dass er clean war und es auch bleiben würde."
Im Casting-Finale standen sich am Ende zwei Kandidaten gegenüber: Robert und Timothy Olyphant (58), der vor allem durch seine Rollen in den Serien "Deadwood" und "Justified" bekannt wurde. Den Ausschlag gab letztlich Regisseur Jon Favreau (59), der die ersten beiden "Iron Man"-Filme drehte und selbst als Figur Happy im MCU zu sehen ist. Er setzte sich vehement für Robert ein – und das mit Erfolg. Von 2008 bis 2019 verkörperte der Schauspieler die Rolle des Tony Stark in insgesamt zehn MCU-Filmen, bevor er sich in "Avengers: Endgame" mit den Worten "Und ich… bin Iron Man" von seiner Figur verabschiedete.
Mit seinen zehn Auftritten teilt sich Robert den dritten Platz der meisteingesetzten Marvel-Stars mit Mark Ruffalo (58) und Chris Evans (44), wie kino.de berichtet. Nur Don Cheadle (61), der als War Machine in elf Produktionen zu sehen war, und Samuel L. Jackson (77), der als Nick Fury gleich 14 MCU-Projekte bestritt, schlagen ihn in dieser Wertung. Kürzlich kündigte Robert an, bald in einer anderen Rolle ins MCU zurückzukehren. Bevor Robert seinen Karrieredurchbruch im MCU feierte, hatte er bereits in Filmen wie "Chaplin", "Short Cuts" und "Natural Born Killers" auf sich aufmerksam gemacht – ehe der Drogenmissbrauch seine Laufbahn zwischenzeitlich zum Entgleisen brachte.









