

Hunter Biden zieht nach sieben Jahren ohne Drogen Bilanz
Mit einer persönlichen Botschaft auf X hat Hunter Biden (56) jetzt einen bedeutenden Meilenstein in seinem Leben gefeiert: sieben Jahre ohne Drogen und Alkohol. "Sieben Jahre nüchtern heute. Danke an alle, die diesen Weg mit mir gegangen sind", schrieb der 56-Jährige auf der Plattform. In einem begleitenden Video wandte er sich direkt an seine Follower und betonte, wie viel ihm dieser Erfolg bedeutet. "Ich bin stolzer auf das als auf alles andere, was ich in meinem Leben je getan habe", schwärmte Hunter. Er richtete außerdem aufmunternde Worte an alle, die noch mit einer Sucht zu kämpfen haben: "Ich möchte, dass jeder da draußen weiß, der noch krank ist und leidet: Es gibt einen Ausweg."
Den Weg dorthin beschrieb Hunter zuletzt in einem ausführlichen Gespräch mit Candace Owens, das auf YouTube veröffentlicht wurde. Offen sprach er dabei über seine Kokainsucht und die Konsequenzen, die sie für sein Leben hatte. "Ich habe in meiner Sucht schreckliche Dinge getan – in Bezug auf das, was ich meinen Beziehungen angetan und welche Entscheidungen ich getroffen habe", gab er zu. Besonders schmerzhaft sei für ihn gewesen, dass sein gesamtes digitales Leben – Textnachrichten, Fotos und private Momente – an die Öffentlichkeit gelangte. Diese totale Bloßstellung habe ihn jedoch vor eine entscheidende Wahl gestellt: "Stehe ich auf und lebe, oder sterbe ich? Und ich habe mich fürs Leben entschieden." Heute sei er Teil einer Gemeinschaft, der er etwas zurückgeben möchte.
2024 stand Hunter wegen verschiedener Vergehen vor Gericht. Damals ging es unter anderem um Steuervergehen in mehreren Fällen sowie um Straftaten rund um den illegalen Kauf einer Waffe. Am Ende drohten dem Unternehmer laut Berichten insgesamt mehr als 40 Jahre Haft. Sein Vater Joe Biden (83), der damals noch US-Präsident war, begnadigte ihn jedoch. In einer Erklärung auf der Website des Weißen Hauses begründete Joe das mit deutlichen Worten: "Seit meinem Amtsantritt habe ich gesagt, dass ich mich nicht in die Entscheidungsfindung des Justizministeriums einmischen werde, und ich habe mein Wort gehalten, auch wenn ich mit ansehen musste, wie mein Sohn selektiv und zu Unrecht verfolgt wurde." Joe schrieb weiter: "Es ist klar, dass Hunter anders behandelt worden ist." Und er legte nach: "Genug ist genug."





