Bethenny Frankel fährt samt Infusionen zum "Burning Man"
Trotz heftiger Kritik aus dem Netz hält Bethenny Frankel (55) an ihren Plänen fest: Die Unternehmerin wird das berühmte Wüstenfestival Burning Man besuchen – und zwar ganz auf ihre eigene Weise. In einem Video sprach sie offen über ihre Vorbereitungen und machte deutlich, dass sie sich einiges hat einfallen lassen, um die Veranstaltung mit ihren besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen vereinbar zu machen. "Ich wollte sicherstellen, dass ich ein Wohnmobil bekomme, das ich als schön empfinde, und dass ich Infusionen bekommen kann, weil ich tatsächlich Dehydrierung bekomme", erklärte Bethenny ihren Followern auf Instagram.
Das Thema Flüssigkeit ist für Bethenny keine Kleinigkeit. Sie leidet an POTS – dem posturalen orthostatischen Tachykardiesyndrom –, einer Erkrankung, die unter anderem mit Schwindel, Erschöpfung und erhöhtem Herzschlag einhergeht und bei ihr zu chronisch starker Dehydrierung führt. Zusätzlich wurde bei ihr eine Nierenerkrankung im Stadium zwei diagnostiziert. Ihr Arzt habe ihr geraten: "Wasser ist deine Medizin. Du musst eine riesige Menge trinken – ich glaube, er sagte 5,7 Liter – und du kannst deine Hydrationspakete darin auflösen." Bei Temperaturen, die beim Festival regelmäßig über 38 Grad Celsius steigen, ist das für die Unternehmerin ein ernstes Thema. Auf Drogen wolle sie dabei verzichten. "Ich nehme keine D-R-O-G-E-N", buchstabierte sie das Wort im Video. Die Gruppe, mit der sie reise, gebe ihr ein sicheres Gefühl – und wenn es ihr zu viel werde, könne sie jederzeit abreisen.
Burning Man findet seit Jahrzehnten in der Wüste Nevadas statt und zieht jedes Jahr rund 70.000 Menschen in die temporäre Siedlung Black Rock City. Das diesjährige Festival läuft von Ende August bis Anfang September und steht unter dem Motto "Axis Mundi", das laut Veranstalter die Verbundenheit der Menschen und ihre Beziehung zur natürlichen Welt feiert. Bethenny betonte trotz aller Kritik, dass sie offen in das Erlebnis gehe: "Egal was passiert – ich weiß, dass ich von dieser Erfahrung etwas lernen und den Menschen um mich herum, die mir wirklich wichtig sind, näherkommen werde." Und ihren Kritikern richtete sie auf Instagram aus: "Ich verstehe das Urteil, aber das ist mein Leben, mein Körper, meine Entscheidung."








