Sarah Jessica Parker über wilde "Sex and the City"-Nächte
Bis tief in die Nacht, manchmal sogar bis in den frühen Morgen – so liefen die Kostümanproben während der Dreharbeiten zu Sex and the City ab. Sarah Jessica Parker (61) erinnert sich jetzt in einem Interview mit dem Magazin People an diese wilden Zeiten. Bei einem Primark-Event in New York City plauderte die Schauspielerin aus, wie sie gemeinsam mit Kostümdesignerin Molly Rogers Outfits ausprobierten, wenn alle anderen längst im Bett lagen. "Es war 2, 3 oder 4 Uhr morgens, wir hatten gerade den Dreh beendet, und ich war bei einer Anprobe – und sie hatten die verrücktesten Sachen dabei", schwärmt SJP. Sie legte alles an, was ihr vorgelegt wurde: "Es gibt Polaroids. Es gibt Dokumentationen davon. Ich hab für sie alles angezogen, denn man weiß ja nie."
Diese nächtlichen Sessions bezeichnet die Schauspielerin als "so lächerlich" – und das meinte sie durchaus liebevoll. Ein entscheidender Faktor für diese Freiheit war laut Sarah der Lebensabschnitt, in dem sich die Frauen damals befanden: "Es hat so viel Spaß gemacht, und keine von uns hatte Kinder, keine von uns musste aus irgendeinem Grund schnell nach Hause." Auch Rogers' Leidenschaft für die Suche nach besonderen Stücken hob die Schauspielerin hervor. Die Kostümdesignerin hat demnach Kontakte auf der ganzen Welt und durchstöbert für ihre Arbeit sogar Dachböden – ob in Albany, Georgia oder irgendwo außerhalb Londons.
Molly Rogers arbeitete ursprünglich als Assistentin von Chefkostümdesignerin Patricia Field (84) bei der Originalserie und begleitete Sarah durch alle Stationen des Franchise – die Serie, die beiden Kinofilme sowie das Revival And Just Like That, das von 2021 bis 2025 lief. Für ihre Arbeit an "Sex and the City" gewann sie 2002 einen Emmy. Rogers verriet bei einem separaten Event, dass es sogar Looks gab, die nie auf dem Bildschirm zu sehen waren: "Es ist erstaunlich. Meine liebsten Stücke haben es nicht in die Serie geschafft." Sie erinnerte sich außerdem an einen besonderen Moment, als Sarahs Kleid während einer Szene buchstäblich zerfiel. "Sie liebte Dinge, die kurz vor dem Zerfallen waren", schwärmte Rogers von ihrem langjährigen Schützling.











