Harriet Sperling bricht mit Hochzeitsdiadem royale Tradition
Am 6. Juni gaben sich Harriet Sperling und Peter Phillips (48) in der All Saints Church im englischen Kemble das Jawort. Die Hochzeit des Enkels von Queen Elizabeth (†96) war zwar eine intime Zeremonie, sorgte nun jedoch für reichlich Gesprächsstoff. Die 45-jährige Braut entschied sich für ein funkelndes Pragnell-Diadem und brach damit eine royale Tradition. Da es sich bei beiden um eine zweite Ehe handelt, wäre es laut Gala eigentlich üblich gewesen, ganz auf ein Diadem zu verzichten – zumal der gewählte Kopfschmuck nicht aus dem Besitz der königlichen Familie stammt.
Sowohl Peters Mutter Prinzessin Anne (75) als auch Königin Camilla (78) hatten bei ihren zweiten Hochzeiten bewusst keine Diademe getragen. Anne setzte 1992 bei ihrer Ehe mit Timothy Laurence (71) auf schlichten Blumenschmuck im Haar, während Camilla 2005 bei ihrer Trauung mit König Charles (77) lediglich einen Hut trug. Üblicherweise wird Kopfschmuck bei royalen Hochzeiten aus der königlichen Sammlung geliehen oder innerhalb der Familie weitergegeben. Das von Harriet getragene Pragnell-Diadem stammt laut People Magazine jedoch aus dem Besitz des gleichnamigen Juweliers und wurde bereits von anderen Familienmitgliedern bei verschiedenen Anlässen getragen.
Schon im Vorfeld der Trauung hatte es Spekulationen gegeben, ob Prinzessin Anne ihrer künftigen Schwiegertochter möglicherweise ein Diadem aus ihrer persönlichen Sammlung überlassen würde. Dass Harriet sich letztlich für ein Schmuckstück außerhalb der königlichen Schatzkammer entschied, dürfte viele royale Fans überraschen. Ob Harriet damit tatsächlich einen neuen Trend setzt oder es ein einmaliger Stilbruch bleibt, wird sich wohl erst bei künftigen Hochzeiten im engeren Windsor-Kreis zeigen.





