Königin Camilla musste derben Sprachstil für den Hof zügeln
Seit Königin Camilla (78) an der Seite von König Charles (77) den britischen Thron bestiegen hat, musste sie sich in einem Bereich ganz besonders anpassen: ihrer Wortwahl. Denn wer glaubte, die Königsgemahlin habe schon immer in feinstem Oxford-Englisch parliert, wird nun von niemand Geringerem als ihrem Sohn eines Besseren belehrt. Tom Parker Bowles (51), der in England als Gastronomiekritiker bekannt ist, plauderte jetzt bei Virgin Radio UK aus, dass seine Mutter früher einen deutlich derberen Umgangston pflegte. Besonders charmant: Vor allem am heimischen Herd sei Camilla immer wieder zur Hochform aufgelaufen.
Tom erinnerte sich in der Show, dass seine Mutter bei der Zubereitung ihres berühmten Brathähnchens früher einen sehr rustikalen Rat parat hatte. Sie empfahl damals, eine Zitrone dorthin zu schieben, "wo die Sonne nicht scheint" – womit beim Geflügel schlicht der Halshohlraum gemeint war. Seit sie den Titel der Königin trägt, hat sie diese Formulierung verständlicherweise massiv entschärft. Ihr Sohn zitierte das aktualisierte Rezept im Radio mit einem Augenzwinkern so: "Platzieren Sie eine Zitrone im Halshohlraum." Moderator Chris Evans (60) kommentierte den verbalen Wandel lachend mit den Worten: "Sie hat sich verändert!"
Dass Camilla trotz ihrer neuen, staatstragenden Rolle den Humor nicht verloren hat, ist kein Geheimnis. Die Königin gab selbst schon zu, dass sie bei offiziellen Anlässen manchmal regelrecht kämpfen müsse, um nicht laut loszulachen. Ihr bewährtes Rezept gegen royale Lachkrämpfe: "schlucken und sich sehr fest kneifen." Auch der frühere Premierminister Rishi Sunak (46) schwärmte einst, dass seine bleibendste Erinnerung an die Besuche bei den Royals das viele gemeinsame Lachen mit Camilla war. Wenn die Krone Feierabend hat, mag es die Königin übrigens herrlich bodenständig: Sie löst täglich Worträtsel mit ihrer Enkelin, liest leidenschaftlich gern und hört treu die Radiosendung "The Archers."







