Königin Camilla spricht offen über den Tod ihrer Mutter
Königin Camilla (79) hat bei einem emotionalen Auftritt in Clarence House in London offen über den schmerzlichen Verlust ihrer Mutter gesprochen. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Royal Osteoporosis Society erinnerte die Ehefrau von König Charles (77) laut HELLO! daran, wie sie ihre Mutter Rosalind und auch ihre Großmutter an die Knochenerkrankung Osteoporose verlor. Vor Mitarbeitern der Organisation, prominenten Unterstützern wie Miriam Margolyes (85), Julien Macdonald, Ross Kemp, Gloria Hunniford und Jools Holland sowie weiteren Gästen schilderte Camilla, wie hilflos sich ihre Familie damals fühlte – und warum sie sich seit den neunziger Jahren mit voller Kraft gegen die Krankheit einsetzt.
In ihrer Rede erzählte Camilla, die sich auch für kranke Kinder engagiert, dass ihre Mutter 1994 an den Folgen der Erkrankung starb und sie bis zuletzt starke Schmerzen hatte. Die Royal erklärte, ihre Familie habe kaum verstanden, was genau mit ihr passierte und wie Osteoporose im Körper wirkt. Sie berichtete, ihre Mutter habe an Größe verloren, ohne dass es damals geeignete Therapien gab. Die Königin nannte die Krankheit einen "stillen Dieb", der sich im Verborgenen ausbreite, bis einfache Alltagsmomente wie das Hochheben eines Enkels, ein Sturz oder sogar ein Niesen zu Knochenbrüchen führen könnten. Auch ihre Großmutter sei an Osteoporose erkrankt gewesen, was Camilla zusätzlich prägte und sie dazu brachte, sich über Jahre hinweg für Aufklärung, Forschung und Unterstützung der Betroffenen starkzumachen.
Camilla engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen mit Osteoporose. Schon 1994 unterstützte sie die Organisation, die damals noch National Osteoporosis Society hieß, bevor sie zunächst Schirmherrin und später Präsidentin wurde. Für ihr Engagement rief sie 2009 den "Duchess of Cornwall's Award" ins Leben, der inzwischen als "Queen's Award for Osteoporosis" weitergeführt wird und besondere Verdienste im Kampf gegen die Krankheit würdigt. Die Königin bezeichnet die Osteoporosis Society als eine Herzensangelegenheit und betont immer wieder, wie wichtig ihr der persönliche Austausch mit Betroffenen und ihren Familien ist. Privat steht ihr dabei ihre Schwester Annabel Elliot nahe, die sie auch zu der Feier bei Clarence House begleitete. Die Schwestern haben in der Vergangenheit mehrfach erzählt, dass der Verlust ihrer Mutter sie eng zusammengeschweißt hat und sie sich gegenseitig unterstützen, wenn alte Erinnerungen an die schwere Zeit wieder hochkommen.








