Rosie O'Donnell trifft Tochter Chelsea hinter Gittern wieder
Ein emotionales Wiedersehen: Rosie O'Donnell (64) hat ihre Tochter Chelsea O'Donnell im Gefängnis in Wisconsin besucht und darüber ein langes, persönliches Gedicht auf Instagram geteilt. Darin schildert die Komikerin eindringlich die Atmosphäre im Besuchsraum – mit Disney-Wandmalereien auf Betonwänden und Verkaufsautomaten – sowie die Regeln, die der Wachmann ihr erklärte: "Eine Umarmung zur Begrüßung und zum Abschied, kein Geldaustausch, Hände über dem Tisch, keine lauten Stimmen." Als Chelsea in ihrer grünen Häftlingsuniform erschien, habe ihr Herz, so Rosie, einen Schlag ausgesetzt. Die 64-Jährige beschrieb ihre Tochter als ruhig und gefasst, mit "ausgeruhten blauen Augen" und "klarer Haut". "Wenn ich sie ansehe, sehe ich immer noch ein blondes Baby in Windeln", schrieb sie.
Rosie zufolge war es Chelsea selbst, die um den Besuch gebeten hatte. Auf der Plattform Substack schilderte die Schauspielerin in einem Beitrag mit dem Titel "Before and After" weitere Details des Treffens. Demnach endete der Besuch früher als geplant – ein Tornado zwang Rosie, vorzeitig aufzubrechen und durch den Sturm zu ihrem Hotel zu fahren, wo sie "stundenlang" schlief. In ihrem Gedicht zieht sie ein persönliches Fazit: "Stolz auf uns beide. Bedingungslose Liebe ist der einzige Weg durch die Mutterschaft. Liebe und Vergebung sind ein Muss, auch wenn es unmöglich erscheint – besonders dann." Fans und Follower reagierten in den Kommentaren mit großem Zuspruch. "Was für ein wunderschöner Text. Ich bin stolz auf Chelsea und auf dich", schrieb eine Person.
Der Besuch steht am Ende einer jahrelangen familiären Zerreißprobe. Chelsea war nach mehreren juristischen Auseinandersetzungen – darunter Drogenbesitz und Kindesvernachlässigung – zunächst zu sechs Jahren Bewährung verurteilt worden, bevor diese im Oktober widerrufen und sie zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Zuvor hatte Chelsea außerdem Schritte eingeleitet, ihren Nachnamen zu ändern – weg von O'Donnell, hin zum Mädchennamen ihrer leiblichen Mutter.









