Rosie O'Donnell: Michelle Trachtenberg kämpfte mit Sucht
Michelle Trachtenberg (†39) starb im Februar 2025 im Alter von 39 Jahren, nachdem sie leblos in ihrer New Yorker Wohnung aufgefunden worden war. Nun spricht ihre frühere Kollegin Rosie O'Donnell (64) erstmals offen über Michelles letzte Lebensjahre – und zeichnet ein erschütterndes Bild. In einem Interview mit Variety enthüllte die Comedienne und Schauspielerin, dass Michelle in den Jahren vor ihrem Tod offenbar mit schweren Suchtproblemen zu kämpfen hatte. "Sie geriet, glaube ich, in Drogen und Alkohol und dann verlor ich den Kontakt zu ihr", sagte Rosie im Gespräch.
Trotz des Kontaktverlusts meldete sich Michelle in schwierigen Zeiten wieder bei Rosie. "In den letzten Jahren, als es ihr ziemlich schlecht ging, rief sie mich an und wir redeten miteinander", erklärte Rosie. Sie habe auch Michelles Mutter kontaktiert, um zu erfahren, wie es der Schauspielerin geht. Darüber hinaus seien mehrere geplante Treffen gescheitert, weil Michelle einfach nicht erschienen sei. "Ich rief sie an und fragte: 'Schatz, bist du schon auf dem Weg?' Und sie antwortete: 'War das heute?' Sie war in keinem guten Zustand", erinnerte sich Rosie. Den Tod ihrer Kollegin bezeichnete sie als "Tragödie" und fügte hinzu: "Ich wünschte, ich hätte mehr für sie tun können. Ich habe versucht, ihr so gut ich konnte zu helfen, aber sie war gegen Ende nicht erreichbar, und es war tragisch."
Michelle wurde vor allem durch ihre Rolle in der Kultserie Buffy – Im Bann der Dämonen bekannt, in der sie die jüngere Schwester der Hauptfigur spielte. Ihre erste gemeinsame Arbeit mit Rosie war der Film "Harriet, die kleine Detektivin" aus dem Jahr 1996, bei dem Michelle damals erst zehn Jahre alt war. Laut dem Stadtmediziner von New York City starb sie eines natürlichen Todes infolge von Komplikationen durch Diabetes. Einem Bericht zufolge hatte sie vor ihrem Tod außerdem eine Lebertransplantation erhalten. Freunde der Schauspielerin berichteten nach ihrem Tod, dass Michelle sich in den letzten Jahren zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte.











