Sabrina Elba spricht offen über eine rassistische Begegnung
Sabrina Dhowre Elba (36), die Ehefrau von Schauspieler Idris Elba (53), hat sich in einem emotionalen TikTok-Video über eine Begegnung in London geäußert, die sie als rassistisch empfunden hat. Eine Fahrerin sei rückwärts in ihr geparktes Auto gefahren. Als Sabrina sie daraufhin zur Rede stellte, eskalierte die Situation sofort. Die Frau fragte wiederholt, woher sie komme – obwohl sie selbst gerade in das Auto der Kanadierin gefahren war. "Diese Frau ist rückwärts in mein geparktes Auto gefahren, und als ich ausstieg, um mit ihr darüber zu sprechen, wurde es sofort feindselig", schilderte Sabrina in dem Video.
Die Frage nach ihrer Herkunft empfand Sabrina als gezielten Versuch, die Situation umzudeuten. "Sie fragte nicht nach meiner Biografie, sie versuchte, die Bedingungen der Begegnung zu verändern", erklärte sie. Plötzlich sei nicht mehr relevant gewesen, dass die Frau ihr Auto getroffen hatte – sondern ob Sabrina überhaupt das Recht habe, sie zur Rechenschaft zu ziehen. Besonders aufwühlend sei für sie nicht der Schaden am Auto, sondern das dahinterliegende Muster: "Nicht das Auto beschäftigt mich, es gibt kaum Schäden. Es ist diese Erinnerung daran, dass für manche Menschen das Recht, Raum einzunehmen, immer noch verhandelbar ist." Sie appellierte außerdem daran, solche Alltagssituationen nicht länger kleinzureden: "Schwarze und braune Menschen werden zunehmend wie Bürger zweiter Klasse behandelt. Und ich glaube, wir sollten nicht länger still so tun, als würden wir das nicht bemerken."
Sabrina lebt seit etwa neun Jahren mit Idris in London. Die gebürtige Kanadierin ist nicht nur als ehemaliges Topmodel bekannt, sondern engagiert sich heute als UN-Botschafterin für die Internationale Entwicklungsorganisation für Landwirtschaft und ist gemeinsam mit ihrem Mann Mitgründerin der Hautpflegemarke S'able Labs. Außerdem arbeiten die beiden zusammen an Projekten gegen Messergewalt in Großbritannien. Erst kürzlich stand sie stolz an Idris' Seite, als dieser für seinen Einsatz für junge Menschen mit einem Ritterschlag geehrt wurde.









