Idris Elba möchte zukünftig nur noch Regisseur sein
Superstar Idris Elba (53) sorgt für Aufsehen in der Filmbranche! Beim prestigeträchtigen Red Sea Film Festival ließ der "Luther"-Star eine Bombe platzen, die seine Fans schockieren dürfte. In einem emotionalen Gespräch vor Publikum gestand der charismatische Schauspieler, dass er seine glorreiche Schauspielkarriere demnächst an den Nagel hängen möchte. "Ich hoffe, dass meine Fans als Schauspieler nicht sauer auf mich sind, aber irgendwann möchte ich vollständig zum Regisseur wechseln", erklärte Idris laut Deadline mit sichtlicher Entschlossenheit. Diese Ankündigung kommt nicht ganz überraschend, denn bereits 2018 wagte er mit "Yardie" seinen ersten Schritt hinter die Kamera. Doch jetzt scheint der Brite ernst zu machen mit seinem Traum. Seine Begründung ist so ehrlich wie überraschend: Das Regieführen erlaube ihm, "etwas andere Muskeln zu bewegen" und "auf eine andere Art Teil des Sets zu sein."
Während Hollywood-Stars normalerweise in luxuriösen Studios drehen, packt Idris seine Koffer für Afrika! Sein neuestes Projekt "This Is How It Goes" für Apple TV+ wurde komplett in Ghana gedreht – eine mutige Entscheidung, die typisch für den innovativen Künstler ist. Bei dem Film handelt es sich um die Verfilmung eines Theaterstücks von Neil LaBute, in dem Idris bereits vor zwei Jahrzehnten auf der Bühne stand. "Es ist eine unglaubliche Untersuchung von Ehe, Vertrauen und Rasse", beschreibt der Regisseur und Hauptdarsteller sein ambitioniertes Werk. An seiner Seite stehen die talentierte Wunmi Mosaku und "Daredevil"-Star Charlie Cox (42). Ursprünglich ging es um einen schwarzen Mann, der mit einer weißen Frau verheiratet ist und plötzlich mit einem weißen alten Bekannten unter einem Dach lebt; in Idris' Version ist es nun ein weißer Mann, der mit einer schwarzen Frau verheiratet ist, während ein schwarzer Mann bei ihnen einzieht. Idris' Engagement für den afrikanischen Kontinent ist keine Eintagsfliege, sondern eine echte Herzensangelegenheit! Beim Red Sea Film Festival präsentierte er auch stolz seinen Kurzfilm "Dust to Dreams", der in Lagos, Nigeria, gedreht wurde und internationale Aufmerksamkeit erregte. Mit Musik-Legende Seal (62) in der Hauptrolle und einem komplett lokalen Cast zeigt Idris, wie authentisches afrikanisches Storytelling aussehen kann.
Privat gab Idris einen selten offenen Einblick in seine Anfänge und erzählte, wie ihn frühe Casting-Erfahrungen prägten. Zusammen mit seinem Agenten beschloss der gebürtige Londoner, Rollen als versklavte Menschen oder stereotype Gangster zu meiden – ein Vorsatz, der ihn nach einem unangenehmen Vorsprechen für "Amistad" lange begleitete. "Ich dachte mir: Das mache ich nicht mit. Sie wollten, dass wir uns auf dem Schiff auspeitschen lassen und eine Erklärung unterschreiben, dass wir nackt sein dürfen. Ich sagte: Nein." Als junge Hoffnung in New York legte er lieber jahrelang als DJ auf, um sich über Wasser zu halten, bevor mit "The Wire" der Durchbruch kam. Den Trubel um James-Bond-Gerüchte kontert der Schauspieler und Musiker seit Längerem gelassen, während er sich heute spürbar wohler dabei fühlt, Geschichten zu formen, statt nur darin zu spielen.








