George Clooney verzichtete 2005 strategisch auf seine Gage

George Clooney verzichtete 2005 strategisch auf seine Gage

- Nurin Khalil
Lesezeit: 2 min
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George Clooney (65) ging 2005 ein außergewöhnliches Wagnis ein: Für den Politthriller "Syriana" verzichtete der Hollywoodstar komplett auf seine Gage und präsentierte das Projekt dem Studio Warner Bros. als seine persönliche Millionen-Investition. Wie die LA Times damals berichtete, rechnete George dem Studio vor, dass er theoretisch 17,6 Millionen Euro für einen anderen Film verdienen könnte – Geld, das er symbolisch in "Syriana" stecke, indem er auf sein Honorar verzichtete. Mit diesem cleveren Deal brachte der Schauspieler das riskante Politprojekt tatsächlich in die Produktion und legte damit den Grundstein für einen der größten Erfolge seiner Karriere.

George hatte zu dieser Zeit bereits einen Megahit mit "Ocean's Twelve" abgedreht und nutzte seinen enormen Star-Status bewusst, um neben Blockbustern auch persönliche Herzensprojekte durchzusetzen. Für "Good Night, and Good Luck" strich er ebenfalls keine Gage ein, schrieb zusätzlich am Drehbuch mit und führte Regie. Doch vor allem "Syriana" wurde zu seinem großen Coup: Warner Bros. ließ sich auf das ungewöhnliche Finanzierungsmodell ein, der Thriller kam ins Kino – und George wurde mit zwei der wichtigsten Filmpreise belohnt. 2006 nahm er für seine Rolle in "Syriana" den Golden Globe und anschließend seinen ersten Oscar als bester Nebendarsteller entgegen, nachdem er zuvor bereits einmal einen Golden Globe gewonnen hatte.

In den Jahren danach blieb seine Filmografie eine Mischung aus großen Kassenschlagern und kleineren, ambitionierten Filmen, in die er sich oft auch als Produzent oder Regisseur einbrachte. Privat ist George längst nicht mehr nur als Womanizer bekannt, sondern als Familienmensch. Mit seiner Frau Amal, einer renommierten Juristin für Menschenrechte, lebt er zurückgezogen und verbringt viel Zeit mit den gemeinsamen Zwillingen. Für Fans gilt der Star heute nicht nur als Leinwandliebling, sondern auch als jemand, der seine Prominenz nutzt, um persönliche Überzeugungen und Engagement mit seiner Arbeit zu verbinden.

George Clooney bei der 51. Chaplin Award Gala im Lincoln Center in New York, April 2026
Getty Images
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George Clooney, November 2025
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Amal Clooney und George Clooney bei den Golden Globes 2026
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