Drogen: Capital Bra blickt auf seine schlimmste Nacht zurück
Capital Bra (31) hat sich jetzt in einem Interview mit dem Spiegel so offen wie selten über seinen Drogenkonsum geäußert – und dabei auch auf die schlimmste Nacht seines Lebens zurückgeblickt. Vor rund zwei Monaten schockte der Berliner Rapper seine Fans mit einem Drogen-Livestream, in dem er verstört und kaum verständlich in die Kamera nuschelte. Was folgte, war ein Krankenhausaufenthalt. Die Diagnose: Kokainpsychose. "Diese Kälte, das war einfach nicht normal. Ich kenne mich mit Drogen ja aus, leider. Aber diese Kälte. Das war anders. Ich habe am ganzen Körper gezittert", schilderte der 31-Jährige seine Erinnerungen an jenen Abend. Er habe gedacht, er müsse sterben.
Im Interview macht Capital deutlich, welche Substanzen für ihn besonders problematisch sind. "Ich habe an dem Tag zu viel Kokain genommen. Das war das Problem. Generell ist Kokain mein Problem. Wenn ich übertreibe, dann immer damit", so der Musiker. Eine andere Abhängigkeit begleitet ihn jedoch schon seit seiner Kindheit: Das Schmerzmittel Tilidin nimmt er eigenen Angaben zufolge bereits seit seinem elften Lebensjahr – inzwischen sogar auf Rezept. Er erklärt, dass er das Mittel nicht mehr wirklich berauschend wahrnehme, es ihm aber helfe, Panikattacken und Schmerzen zu vermeiden. Einen Entzug hat er nach eigenen Worten bereits "zehn, zwanzig" Mal versucht, darunter einen einjährigen Aufenthalt in Dubai – ohne dauerhaften Erfolg. "Ich möchte clean werden. Und für meine Kinder da sein können", betont er.
Für seine Familie ist dem Rapper offenbar viel daran gelegen, eine klare Grenze zu ziehen. Mit seiner Frau Charlyn hat Capital fünf Kinder: Elyas, Ilja, Alyssa, Aaliyah und die kleine Aliyna. Gegenüber Bild hatte er zuletzt erklärt, nach dem Drogenkonsum nicht nach Hause zu gehen, sondern sich zunächst ins Hotel zurückzuziehen. "Meine Kinder werden mich nie zu Hause sehen, wenn ich Drogen genommen habe", sagte er damals.









