Wie hoch ist das Sicherheitsrisiko für Prinz Harry in UK?

Wie hoch ist das Sicherheitsrisiko für Prinz Harry in UK?

- Promiflash Redaktion
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Rund um einen geplanten Besuch von Prinz Harry (41) in London zwischen dem 7. und 11. Juli wächst die Sorge um seine Sicherheit. Eine 40-seitige Risikoanalyse seiner privaten Sicherheitsfirma kommt zu dem Schluss, dass der Herzog von Sussex im Vereinigten Königreich einem "erhöhten Risiko" ausgesetzt sei. Fünf von sechs bekannten Terrorplänen gegen ihn sollen laut GB News ihren Ursprung dort gehabt haben. Besonders brisant: Mindestens vier der dafür verantwortlich gemachten Personen sollen nicht mehr in Haft sein – ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Die Analyse warnt, ein gewaltsamer Angriff auf Harry an einem öffentlichen Ort berge das Potenzial, zu einem "Massenopferereignis" zu werden. Sein Antrag auf staatlichen Polizeischutz für den geplanten London-Aufenthalt wurde dennoch abgelehnt. Seitdem erwägt der 41-Jährige wohl, ob er seine Frau Meghan (44) und die gemeinsamen Kinder Archie (7) und Lilibet (5) überhaupt mit nach Großbritannien nehmen soll.

Als größte Bedrohung für den Royal gelten laut dem Bericht Einzeltäter sowie sogenannte Grassroots-Terroristen, die gezielt öffentliche Personen ins Visier nähmen, die stark negative Berichterstattung erhalten. Das Narrativ, Harry sei ein "Verräter" und eine Bedrohung für die Königsfamilie, schüre den Zorn britischer Nationalisten. Hinzu kommen konkrete dschihadistische Drohungen, die auf seinen Einsatz in Afghanistan zurückgehen: 2023 soll das FBI Hinweise erhalten haben, dass al-Qaida zum Tod des Herzogs aufgerufen habe. Die private Sicherheitsfirma stellt klar, dass sie zwar weltweit für seinen Schutz zuständig sei, in Großbritannien jedoch an Grenzen stoße: Das Team darf dort keine Schusswaffen tragen und könne daher auf einen bewaffneten Angriff nicht angemessen reagieren. Ihre Schlussfolgerung: "Die einzige Möglichkeit, die verbleibenden Risiken für den Herzog zu mindern, besteht darin, ihn mit staatlich gestütztem Schutz zu versehen."

Der Streit um Harrys Polizeischutz zieht sich bereits seit rund sechs Jahren hin. Seit seinem Rückzug aus dem aktiven Königshaus im Jahr 2020 wurde ihm der staatlich finanzierte Schutz wiederholt verweigert. Im vergangenen Jahr scheiterte er vor dem High Court mit einer Klage gegen das Innenministerium, das seinen Schutzstatus damals herabgestuft hatte. Die Berufungsrichter erklärten, ein "Gefühl des Grolls" lasse sich nicht in ein rechtliches Argument übersetzen. Im Dezember schien es kurzzeitig Bewegung zu geben: Nach einem persönlichen Appell an die Innenministerin Shabana Mahmood wurde Harry informiert, dass das zuständige Gremium Ravec erstmals seit fast sechs Jahren eine Neubewertung der Bedrohungslage in Auftrag gegeben habe. Diese Überprüfung sollte im März stattfinden – wurde jedoch, wie der Herzog vergangene Woche erfuhr, nie durchgeführt und inzwischen vollständig "ausgesetzt".

Prinz Harry, 23. April 2026
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Herzogin Meghan und Prinz Harry mit ihrer Tochter Lilibet, 2026
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