Nach Brustkrebs: Franka Potente feiert ihre "neuen Brüste"
Franka Potente spricht offen über die Folgen ihrer Brustkrebserkrankung und findet dafür überraschend klare Worte: Drei Jahre nach der Diagnose sagte die Schauspielerin im Interview mit der Zeit, von dieser Phase seien unter anderem "neue Brüste" geblieben. Die 51-Jährige, die heute in Los Angeles lebt und arbeitet, erklärte dabei auch, dass sie ohne die Krebs-OP wohl nie über einen solchen Eingriff nachgedacht hätte. "Wenn ich die Krebs-OP nicht gehabt hätte, wäre mir eine Brust-OP nicht in den Sinn gekommen. Ich finde die neuen Brüste aber super! Kann ich nur empfehlen!", so Franka. Das Thema Schönheitseingriffe sei sonst bisher kein Thema für sie.
Weitere Eingriffe stehen für die ehemalige "Lola rennt"-Darstellerin jedoch nicht zur Debatte: "Botox hab ich zum Beispiel noch nie gemacht. Ich bin schon eitel, ich benutze super Pflegeprodukte, ich habe auch, glaube ich, relativ gute Gene. Meine Oma war mit 85 fast faltenfrei." Zwar gebe es Körperstellen, etwa am Hals, mit denen sie nicht ganz glücklich sei, doch die Vorstellung, sich etwas ins Gesicht spritzen zu lassen, habe sie nie überzeugt. "Entweder du guckst jemanden an und denkst dir, okay, die ist über vierzig. Oder du denkst dir, okay, die ist über vierzig und hat sich das Gesicht machen lassen", sagte Franka gegenüber Zeit.
Franka war vor rund drei Jahren an Brustkrebs erkrankt. Damals schilderte die Darstellerin, dass sie wegen leichter Beschwerden zur Ärztin gegangen sei und auf weitere Untersuchungen bestanden habe, bevor der Tumor entdeckt wurde. Heute rückt sie stärker in den Vordergrund, was nach der schweren Zeit geblieben ist. Neben ihrer Offenheit über die Krankheit zeigt sich dabei auch viel Persönliches: Franka betonte im Interview, dass ihr inzwischen vor allem wichtig sei, fit zu sein und am Set lange Drehtage durchzustehen, statt einem bestimmten Schönheitsideal nachzujagen.










