

Darum findet die Bambi-Verleihung dieses Jahr nicht statt
Die Bambi-Verleihung wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das bestätigte eine Sprecherin von Hubert Burda Media gegenüber dem Branchenportal Meedia. Der Verlag nannte wirtschaftliche, organisatorische und finanzielle Gründe. "Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie des erheblichen organisatorischen und finanziellen Aufwands, den eine Veranstaltung dieser Größenordnung erfordert, hat Burda die Entscheidung getroffen, Bambi in diesem Jahr zu pausieren", heißt es in dem Statement.
Damit ist die Zukunft des traditionsreichen Medienpreises aber nicht besiegelt. Burda kündigte an, die Marke "weiterführen und weiterentwickeln" zu wollen – für 2027 sei sogar ein Comeback mit einem neuen Konzept geplant. Die Pause dürfte zudem als erstes Sparsignal der neuen Burda-CEO Eli Varn gewertet werden, die den Posten erst vor wenigen Wochen angetreten hat. Bereits zuvor kursierten Berichte über den möglichen Abbau von rund 300 Stellen im Verlag.
Für die Bambi-Verleihung ist es nicht die erste Pause in ihrer langen Geschichte: Seit ihrer Gründung im Jahr 1948 musste sie bereits mehrfach aussetzen. Zuletzt nach dem Ausstieg der ARD als Übertragungspartner im Jahr 2019, als die Verleihung auch wegen der Corona-Pandemie für mehrere Jahre ausfiel. 2023 feierte der Preis sein Comeback, zunächst bei Sat.1, dann bei Amazon Prime Video. 2025 wurde die Verleihung in den Bavaria Filmstudios in München ausgetragen, wo Moderatorin Michelle Hunziker (49) durch den Abend führte und Preise unter anderem an Heidi Klum (53), Cher (80) oder Hazel Brugger (32) überreicht wurden.









