

Bitter: "Bares für Rares"-Exponat bei Transport beschädigt
Eigentlich wollte Hanne Ziegler aus Taufkirchen bei der ZDF-Trödelshow Bares für Rares einen prunkvollen Kronleuchter zu Geld machen – doch daraus wurde leider nichts so, wie sie es sich erhofft hatte. Beim Transport zur Sendung gingen die Steckverbindungen kaputt, die die einzelnen Arme des Leuchters mit seinem Körper verbinden. Als der Kronleuchter auf dem Tisch lag, stand Hanne der Schock ins Gesicht geschrieben. Moderator Horst Lichter (64) fragte nach, was mit dem guten Stück passiert sei – die Verkäuferin konnte es selbst kaum fassen: Bei der Abfahrt war er noch heil gewesen.
Experte Colmar Schulte-Goltz (53) musste der Verkäuferin dann noch weitere schlechte Nachrichten überbringen: Eine Reparatur sei äußerst aufwendig und kaum machbar. Im unbeschädigten Zustand hätte er den Kronleuchter auf bis zu 900 Euro geschätzt. In seinem jetzigen Zustand seien jedoch bestenfalls 600 Euro realisierbar. Im Händlerraum war die Stimmung dann kaum besser. Julian Schmitz-Avila (39) witzelte, das Stück sei allenfalls etwas für jemanden, der eine Ausbildung zum Restaurator machen wolle. Die übrigen Händler zeigten ebenfalls wenig Begeisterung. Nur Roman Runkel fasste sich ein Herz und bot 300 Euro – und Hanne nahm an.
"Bares für Rares" ist seit Jahren eine feste Größe im deutschen Nachmittagsprogramm und läuft von Montag bis Freitag um 15:05 Uhr im ZDF. Das Prinzip ist dabei stets dasselbe: Verkäufer lassen ihre Schätze zunächst von einem Experten bewerten, bevor sie im Händlerraum versuchen, möglichst viel Geld für ihre Mitbringsel zu erzielen. Dass ein Exponat bereits auf dem Weg zur Sendung Schaden nimmt, ist dabei eher die Ausnahme – allerdings nicht das erste Fiasko, das Zuschauer in der Sendung bisher zu sehen bekamen.







