Tod ihrer Mama: Für Katy Karrenbauer muss Leben weitergehen
Nur wenige Tage nach dem Tod ihrer Mutter hat sich Katy Karrenbauer (63) bereits wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Die Schauspielerin erschien am 8. Juli beim "Fest der Produktionsallianz" in Berlin – lässig in Jeans und Lederjacke posierte sie dort für die Fotografen auf dem roten Teppich. Im Gespräch mit RTL erklärte sie ganz offen, warum sie sich trotz der frischen Trauer dazu entschieden hatte, den Abend nicht zu Hause zu verbringen: "In meinem Leben geht's ja trotzdem weiter", sagte die 63-Jährige. Das Event sei eines ihrer Lieblingsevents des Jahres gewesen, und ihre Mutter habe deshalb sicher gewollt, dass sie dort erscheint. "Ich habe überhaupt keinen Grund, mich zu verstecken", machte Katy deutlich.
Gegenüber RTL sprach die "Hinter Gittern"-Darstellerin auch über die schwere Zeit, die hinter ihr liegt. "Ich habe so viel getrauert in den letzten Monaten – und die letzten Tage mit meiner Mutter waren hammerhart. Aber es waren gleichzeitig auch die schönsten und wichtigsten Tage meines Lebens. Voll Dankbarkeit, voll Demut, voll Lachen, voll Traurigkeit. Jetzt geht es einfach weiter", sagte sie. Bewusst hatte sie vor ihrem ersten öffentlichen Auftritt einen emotionalen Abschiedspost auf Instagram veröffentlicht, um auf dem Event nicht allzu viele Fragen beantworten zu müssen. Die Kommentare ihrer Fans habe sie bislang noch nicht alle lesen können. Dass sie nach dem Tod ihrer Mutter zunächst keine Zeit hatte, sich intensiv mit der Trauer auseinanderzusetzen, erklärt sie so: "Wenn ein geliebter Mensch stirbt, dann muss man erst mal funktionieren."
Katy hatte bis zum letzten Moment an der Seite ihrer Mutter Erika verbracht – elf Tage lang fast ununterbrochen. Die 90-Jährige war nach längerer schwerer Krankheit am 3. Juli gestorben. Es ist der zweite große Verlust für Katy innerhalb kurzer Zeit: Bereits im vergangenen Jahr hatte sie ihren Vater Dieter verloren, den sie zuvor lange gepflegt hatte. Dass die Trauer nach solchen Erlebnissen in Wellen kommt, davon ist die Schauspielerin überzeugt. Sie glaubt daran, dass "die Natur oder eine Energie es gut eingerichtet hat" – zum Beispiel, indem Erinnerungen an Schmerzen mit der Zeit verblassen.









