Vor ihrem Tod: Das war Bonnie Tylers letzter Post im Netz
Kurz vor ihrem Tod meldete sich Bonnie Tyler (75) noch einmal selbst bei ihren Fans: Auf Instagram teilte die Sängerin Anfang Mai einen Clip zur Doku "Homeless" und zeigte sich dankbar, für den Song "One World One Home" Teil des Projekts zu sein. Wenige Tage später musste die Musikerin nach starken Schmerzen in ihrem Zuhause an der Algarve in ein Krankenhaus in Faro eingeliefert und dort notoperiert werden. Nun bestätigt ihre Familie auf der offiziellen Webseite der Musikerin, dass Bonnie im Alter von 75 Jahren unerwartet in einem portugiesischen Krankenhaus verstorben ist, nachdem sie wochenlang wegen der Folgen der Operation behandelt worden war.
In dem Post hatte Bonnie den Trailer der Doku geteilt und schrieb dazu: "Ich bin dankbar für die Gelegenheit, den Soundtrack zu performen." Der Titel wurde mit dem Dallas Street Choir aufgenommen und soll auf die Obdachlosenkrise aufmerksam machen, insbesondere in Las Vegas, wo der Film die angespannte Wohnsituation und Lücken in der Versorgung beleuchtet. Unter dem letzten von Bonnie geteilten Post sammeln sich inzwischen unzählige Beileidsbekundungen von Fans. Auch ein weiterer Clip, den die Politikerin Carolyn Harris auf Bonnies Seite postete, zeigt, wie im britischen Parlament Genesungswünsche für die Musikerin ausgesprochen wurden, nachdem ihre schwere Erkrankung bekannt wurde.
Bonnie, deren bürgerlicher Name Gaynor Hopkins war, hatte ihre Karriere in Clubs in Swansea begonnen, wo sie von einem Talentscout entdeckt wurde. Mit Songs wie "Total Eclipse Of The Heart" und "Holding Out For A Hero" wurde sie in den 80ern weltweit bekannt und trat 2013 für Großbritannien beim Eurovision Song Contest an. Privat lebte die Sängerin mit ihrem Ehemann Robert Sullivan, den sie Anfang der 70er-Jahre kennengelernt und 1973 geheiratet hatte, zwischen Portugal und Südwales. Ihren ersten Wohnsitz in der Algarve hatte Bonnie sich bereits in den 70er-Jahren gekauft, nachdem sie sich bei Studioaufnahmen in die Region verliebt hatte – dort verbrachte sie nun auch ihre letzten Lebensjahre.







